Wir haben neue Bilder für Sie hochgeladen, die Sie sich hier anschauen können.
Außerdem gibt es eine neue Rubrik Videos, die Sie unter Regatta finden. Hier gibt es Videos von der Kieler Woche und der WM in Kopenhagen aus diesem Jahr. Außerdem gibt es einen Link zu den GPS Aufzeichnungen der Rennen.
Seit der WM sind inzwischen einige Wochen ins Land gegangen. Nach unserem verdienten Urlaub haben wir wieder einige Tage trainiert und an zwei Wettkämpfen teilgenommen.
Ende September haben wir in unserer Heimatstadt Berlin trainiert und am Seglerhauspreis auf dem Wannsee teilgenommen. Dort sind wir nicht in gewohnter Besetzung an den Start gegangen, sondern in gemischten Teams. Timo ist mit Daniel Zepuntke und Martin mit dessen Vorschoter Dustin Baldewein gesegelt. Das Tauschen innerhalb der Mannschaften vom BSV werden wir den kompletten Herbst beibehalten. So bekommt jeder neue Ideen und Anregungen für Verbesserungen. Daniel und Timo waren deutlich besser unterwegs und belegten den 2. Platz, Martin und Dustin den 10. Platz von 14 Mannschaften.
Anschließend ging es weiter zum Plauer See, wo Anfang Oktober die Deutsche Meisterschaft statt fand. Wir bereiteten uns mit einem Trainingswochenende auf dem Revier vor, natürlich bei wenig Wind, während bei der Meisterschaft frischer bis starker Wind war. Bei der Regatta segelten wir wieder in gewohnter Formation. Wir fanden kein Konzept auf dem Binnenrevier und verschenkten mehrmals gute Platzierungen durch sehr schlechte Mannöver, die mit Kenterungen endeten. Nach dem enttäuschenden 4. Platz aus dem Vorjahr wollten wir dieses Jahr wieder auf dem Treppchen stehen. Doch nach der langen Saison und dem Saisonhöhepunkt WM, auf die wir uns stark fokussiert hatten, war wahrscheinlich ein wenig die Luft raus. Wir belegten den 8. Platz von 37 Mannschaften und sind sehr unzufrieden mit diesem Ergebnis. Allerdings freuen wir uns für alle Berliner, die die Meisterschaft in diesem Jahr dominiert haben. Mit den Plätzen 1, 2, 3, 4, 5 und 8 waren wir 6 Mannschaften unter den ersten 10! Den Titel gewannen Lucas Zellmer und Heik Seelig, Herzlichen Glückwunsch.
Am letzten Wochenende haben wir in Kiel trainiert, bei inzwischen frischen Temperaturen von 5-10 Grad. Am kommenden Wochenende werden wir an der Berliner Meisterschaft teilnehmen und anschließend unser Herbsttrainigslager vor Warnemünde absolvieren. Im November legen wir eine Segelpause ein und starten Anfang Dezember in Richtung Südeuropa nach Italien.
Die WM 2009 ist heute zu Ende gegangen. An sieben Tagen sind wir insgesamt 13 Rennen gesegelt, vorwiegend bei frischem Wind von bis zu 5 Beaufort. Wir sind insgesamt 30. von 95 Mannschaften geworden und sind zufrieden mit diesem Ergebnis.
Nach dem Erreichen der Goldgruppe hatten wir uns den Angriff vorgenommen und segelten im ersten Finalrennen einen dritten Platz ein, was für ein Start! Auch im zweiten Rennen an Tag 4 lagen wir zwischenzeitlich auf dem 8. Rang, verloren bei stark drehendem und böigen Wind viele Meter auf dem letzten Vorwind und wurden noch 21. Am Tag 5 kamen wir überhaupt nicht mit den Bedingungen zurecht. Bei steiler Welle und vier Windstärken konnten wir von der Geschwindigkeit nicht mithalten und hatten in beiden Rennen weniger als eine Hand voll Boote hinter uns. Doch wir kämpften weiter und ersegelten im gestrigen ersten Rennen einen 9. Platz. Auch in der anschließenden Wettfahrt segelten wir sehr gut und kamen als 4. an der Tonne 1 an. Doch dann passierte uns das größte Ungeschick bei dieser WM. Wir kenterten bei einer Halse, völlig unnötig, wahrscheinlich waren wir zu aufgeregt. Das heutige letzte Rennen durften wir leider nicht mehr mitsegeln, da wir einen Frühstart bei einem allgemeinen Rückruf hatten und damit beim erneuten Startversuch nicht mehr mitmachen durften.
In der Finalserie konnten wir unsere Kontinuität aus der Qualifikationsphase nicht fortführen. Wir machten zu viele unnötige Fehler, durch die wir unsere hart erkämpften guten Platzierungen wieder verloren. Und die Fehler werden in der Goldgruppe hart bestraft, in der fast alle ein Rennen gewinnen können. Die guten Einzelergebnisse, auch die, die wir nicht immer bis ins Ziel halten konnten, motivieren uns für die Zukunft. Wir haben unser Potenzial noch nicht ausgeschöpft, wissen aber auch, dass wir in Zukunft noch härter und intensiver trainieren müssen.
Nun legen wir eine zweiwöchige Segelpause ein, die wir für Urlaub nutzen werden. Den haben wir uns verdient! Mitte September geht es mit dem Training weiter. Es folgt der Seglerhauspreis in Berlin und die Deutsche Meisterschaft in Plau am See Anfang Oktober.
Die Qualifikationsphase der WM ist vorbei. An den letzten drei Tagen sind wir insgesamt sechs Rennen gesegelt. 95 Mannschaften segeln um den diesjährigen Weltmeisterschaftstitel, aufgeteilt in drei Gruppen. Die Wettfahrten fanden vorwiegend bei frischem Wind von 3-4 Windstärken statt. Mit Strom von bis zu 30 Metern und vielen Algen im Wasser herrschten schwierige Segelbedingungen vor. Wir haben alles gegeben und gekämpft, am Ende sind wir mit dem Einzug in die Goldgruppe belohnt wurden.
Am Sonntag starteten wir mäßig in den Wettkampf. Wir belegten die Plätze 14 und 16 im Mittelfeld. Durch die drei Gruppen zählt jedes Rennen quasi dreifach und somit fanden wir uns auf dem 44. Rang wieder. Wir hatten uns mehr vorgenommen. Gestern nutzte die Wettfahrtleitung den frischen Wind für drei weitere Rennen. Wir segelten konstant vorne mit und machten wenig Fehler. Leider waren die Geschwindigkeit an der Kreuz und die Starts nicht optimal, um ganz nach vorn zu segeln. Durch die Plätze 10, 8 und 12 rutschten wir auf den 35. Gesamtrang vor und konnten uns Hoffnungen für das Goldfleet machen.
Heute stand noch ein Rennen auf dem Programm um die Qualifikationsphase abzuschließen. Wir wussten, dass wir mindestens 10. werden müssen, um eine Chance für die Goldgruppe zu haben. Besser wäre ein Platz unter den ersten fünf. Den ersten Start versemmelten wir komplett. Zum Glück war es ein Allgemeiner Rückruf, da zu viele Boote zu früh starteten. Der zweite Start gelang uns deutlich besser, allerdings erwischten wir nicht exakt die richtige Kreuzseite. Wir gingen als 13. um die erste Tonne, das würde nicht reichen. Doch wir arbeiteten uns nach vorn. An der letzten Vorwindtonne schnappten wir uns noch einen Gegner und fuhren als Neunter durch das Ziel. Jetzt mussten wir auf die Ergebnisse unserer Konkurrenten warten.
Wir haben es geschafft. Als 31. ziehen wir in die Goldgruppe ein, 32 Boote dürfen teilnehmen. Es ist so knapp, dass wir mit einem 10. Platz im letzten Rennen der undankbare Erste in der Silbergruppe wären. Wir sind glücklich, dass wir nun weiter mit den weltbesten 470er Seglern um die Wette segeln dürfen. Es stehen noch sieben weitere Wettfahrten an und wir werden weiterhin kämpfen, um nach vorn zu kommen.
Das letzte Trainingslager vor der WM liegt inzwischen hinter uns und auch die paar Tage Erholung danach. Seit gestern Abend sind wir wieder in Dänemark. Nun geht es los. Heute startete der inoffizielle Teil der WM mit der Vermessung.
99 Männer- und 60 Frauenteams sind gemeldet, die bereits heute und in den kommenden beiden Tagen ihre Boote vermessen müssen. Sowohl die Gewichte, als auch die Maße, z.B. der Segel, werden kontrolliert. So soll die Chancengleichheit gewahrt werden. Am Samstag Abend ist die offizielle Eröffnung und am Sonntag finden die ersten Rennen statt.
Heute waren wir bei wunderschönen 4 Windstärken und 1 Meter Welle zirka 2 Stunden segeln. Wir sind bereit, es kann losgehen. Noch nie haben wir soviel vor unserem Höhepunkt trainiert. Wir sind topfit und motiviert. Mit großer Spannung erwarten wir Sonntag. Unser Ziel sind die Top 16. Dafür muss alles perfekt laufen und auch das Glück muss auf unserer Seite sein. Das bedeutet: Drücken Sie uns die Daumen! Weitere Infos zur WM und die aktuellen Ergebnisse finden Sie hier. Übrigens werden alle Boote mit GPS-Sendern ausgestattet, so dass die Rennen live im Internet verfolgt werden können.
Die WM rückt näher und näher. In den letzten Wochen waren wir weiterhin sehr fleißig. Das letzte Event war die Travemünder Woche. Bei drehendem und frischem Wind belegten wir einen 7. Gesamtrang, der aber keine Bedeutung hat. Für uns war es ein Traingswettkampf. Unser Schwerpunkt lag bei den Starts. Wir konnten uns deutlich verbessern, überquerten aber zwei Mal zu früh die Startlinie und wurden deshalb disqualifiziert. Auch konnten wir einen 1. Platz nicht ins Ziel segeln, da wir bei zirka 6-7 Windstärken kurz vor dem Ziel kenterten. Insgesamt sind wir mit unserer dortigen Leistung sehr zufrieden gewesen, auch wenn es nicht im Ergebnis zu sehen ist. Besonders unsere Geschwindigkeit bei viel Wind haben wir deutlich verbessert.
Vor zwei Wochen waren wir bereits in Rungsted nördlich von Kopenhagen, um auf dem WM Revier zu trainieren. In der letzten Woche haben wir viel am Boot gebaut und alles auf Vordermann gebracht. Wir sind also gerüstet. Morgen geht es zum letzten Training vor der WM. Von Montag bis Freitag werden wir ein sehr intensives Trainingslager in Rungsted durchführen. Unsere Boote bleiben dann vor Ort. Es folgen ein paar Tage Erholung in Kiel und dann geht's los.
In den letzten 2,5 Wochen waren wir fleißig. Fast jeden Tag waren wir auf dem Wasser. Wir arbeiteten an unseren Manövern und der Geschwindigkeit.
Die geplante Warnemünder Woche fiel wegen Teilnehmermangel leider aus. Ab Samstag segeln wir bei der Travemünder Woche. Wir freuen uns auf die Abwechslung und werden sehen, ob wir durch das Training weiter voran gekommen sind. Über 35 Mannschaften haben gemeldet. Hier finden Sie alle Infos zu der Regatta.
Vom 20.-24.06. fand die Kieler Woche für die olympischen Klassen statt. 60 Teams starteten im Männerfeld der 470er. Nach unserer Durststrecke ersegelten wir einen hervorragenden 9. Platz.
Die Regatta war von wenig Wind geprägt, so dass wir unsere Stärken ausspielen konnten. Nach einem unglücklichen ersten Tag mit Bootsschaden und Strafkringeln segelten wir im Regattaverlauf vom 42. auf den 9. Platz vor. Am Sonntag und Montag fanden wegen Windmangel keine Rennen statt. Am Dienstag ging es endlich wieder aufs Wasser. Wir vermieden viele Fehler der letzten Regatten und schlossen das dritte und letzte Tagesrennen mit einem Sieg ab. Damit qualifizierten wir uns für das Medal Race am Mittwoch der besten 10 Mannschaften. Es war unser erstes internationales Medal Race und ein riesen Erlebnis. Kameras und Zuschauerboote en masse, sogar ein Hubschrauber schaute uns zu. Wir erhielten einen GPS-Sender, so dass das Finalrennen live auf dem Computer verfolgt werden konnte. In diesem Tumult von Booten ersegelten wir einen soliden 6. Platz und verteidigten damit unseren 9. Gesamtrang.
Wir freuen uns riesig über dieses grossartige Ergebnis. Endlich wurden wir für unseren Fleiß der letzten Monate belohnt und gehen nun motiviert in die kommenden Trainingswochen.
Wir haben eine sehr enttäuschende Europameisterschaft hinter uns. Mit dem Traunsee konnten wir uns nie richtig anfreunden und fanden nicht das richtige Rezept um vorn mitzusegeln. Es waren sehr schwierige Bedingungen mit stark drehendem und variablem Wind. Einige Wettfahrten fanden in dem Bereich von 2-5 Windstärken statt, bei manchen Rennen verschwand der Wind komplett und die Flotte trieb ins Ziel. Dabei war das Glück selten auf unserer Seite.
Wir sind 59. von 82 Mannschaften geworden. Das Ergebnis werden wir diese Woche noch analysieren, unsere Schlüsse ziehen und dann fleißig weiter trainieren. Morgen geht es mit dem Stützpunkttraining in Kiel weiter, am Samstag startet die Kieler Woche. Dort wollen wir alles besser machen als bei der EM. Wir schauen zuversichtlich in die Zukunft, bis zur WM ist noch viel Zeit.
Es ist angerichtet. Morgen startet die Europameisterschaft 2009. Fast 120 Teams haben den Weg nach Österreich zum Traunsee gefunden. Es werden 82 Männermannschaften an den Start gehen. Bei Sonnenschein und spiegelglattem See hatten wir heute Abend eine schöne Eröffnung. Morgen ist der erste Start um 12 Uhr. Für uns ist diese Regatta eine Durchlaufstation auf dem Weg zur WM im August. Dennoch möchten wir gern in das erste Drittel kommen.
Unter der Internetseite www.traunseewoche.at sind die aktuellen Ergebnisse in den folgenden Tagen zu finden.
Wir sind von unserer dreiwöchigen Tour in Südeuropa zurück. In den ersten beiden Wochen waren wir auf Mallorca. Zunächst haben wir an einem Weltcup vor Palma teilgenommen, dem Princess Sofia Cup. Bei sehr schwierigen Bedingungen haben wir eine ordentliche Leistung abgeliefert. Wir konnten uns für das Goldfleet qualifizieren und sind am Ende 32. von 76 Mannschaften geworden. Anschließend trainierten wir mit dem BSV eine weitere Woche auf Mallorca.
Von dort ging es gleich nach Südfrankreich weiter. Mit der Fähre haben wir nach Barcelona übergesetzt und sind die Mittelmeerküste bis nach Hyeres gefahren. Dort segelten wir an einem weiteren Weltcup mit, der semaine olympique francaise. Bei wenig und drehendem Wind fanden wir nicht die richtigen Mittel. Das Goldfleet verpassten wir deutlich. Am Ende konnten wir mit einem 1. Platz in einem Rennen ein Highlight setzen. Wir beendeten die Regatta als 52. von 74 Mannschaften.
Es wartet eine Menge Arbeit auf uns. In der nächsten Woche ziehen wir nach Kiel um. Danach beginnt das Stützpunkttraining. Wir freuen uns bereits auf die neue Umgebung.
Unser neuer Saisonplan ist ab sofort online. Wir werden viel unterwegs sein und fleißig in Kiel trainieren. Der Plan ist zu finden unter Regatta/Termine.
Morgen geht es wieder auf Reisen. Dieses Mal werden wir drei Wochen unterwegs sein. Zunächst sind wir zwei Wochen auf Mallorca. In der ersten Woche nehmen wir am Weltcup Princess Sofia Cup teil, in der zweiten Woche folgt Training vor Ort. Dann geht es über die Fähre und die Autobahn nach Hyères, unweit von Nizza in Südfrankreich. Dort segeln wir bei dem Weltcup Semaine olypique francaise.
Mit der Aufnahme in den Bundeskader geht die Bedingung einher, dass wir an den Leistungsstützpunkt des DSV nach Kiel ziehen. So können wir dort unter Woche trainieren. Neben den sehr guten Bedingungen an Land (Bootshalle, Sporthallen, Kraftraum etc.) sind die Windverhältnisse in Kiel deutlich besser als in Berlin. Außerdem befinden sich alle anderen olympischen Klassen in Kiel.
Also ist es an der Zeit nach einer Wohnung zu suchen. Da wir im März und April so viel unterwegs sind, macht der Umzug erst Anfang Mai Sinn. Timo hat sich bereits an der Uni in Kiel eingeschrieben und einen Platz im Studentenwohnheim gefunden. Martin ist noch auf der Suche nach einer Diplomarbeit und einer WG in Kiel. Daher waren wir nach einem Regelseminar in Hamburg vom DSV für zwei Tage in Kiel. Timo hat die letzten Formalitäten in der Uni geklärt und Martin nach einer WG gesucht, eine Entscheidung steht noch aus
Bald werden wir mit einem weinenden und lachenden Auge unsere Heimat Berlin verlassen. Hier sind wir aufgewachsen, hier haben uns der BSV mit seinen Trainern, unsere Vereine, unsere Familien und alle Trainingspartner aus Berlin groß gemacht. Aber wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen und Bedingungen in Kiel. Wir blicken gespannt in die Zukunft.
Wir haben ein schönes, sonnenreiches, aber auch sehr anstrengendes Trainingslager hinter uns. Insgesamt waren wir zwei Wochen auf Mallorca. In der ersten Woche waren wir mehr oder weniger auf uns allein gestellt. Aber wie wir bereits vorher vermutet hatten, ergab sich oft die Möglichkeit mit ein paar internationalen Teams Trainingsrennen zu fahren. Wir segelten viel Strecke, sowohl auf Am Wind als auch Vorwind um wieder das Gefühl für das Boot zu bekommen. Des Öfteren trainierten wir auch mit Wibke und Geeske zusammen, die ebenfalls im C-Kader sind.
In der zweiten Woche waren Mike und alle Mannschaften vom BSV da. Vom 18.-20.03. nahmen wir an der Arenal Trainingscamp Regatta teil. Es handelte sich um eine Trainingsregatta, bei der fast 25 Boote am Start waren. Wir nutzten die Wettfahrten als Training und testeten viele Trimmeinstellungen aus. In der Zeit wurden wir von Alberto Garcia betreut, einem spanischen 470er Coach, der für diese Zeit vom DSV engagiert wurde. Er hat uns viele neue Tipps gegeben, die uns in Zukunft weiterhelfen werden.
Das Segeln hat viel Spaß gemacht, dennoch freuen wir uns auf die zweiwöchige Pause. Auch wenn wir überwiegend Leicht- bis Mittelwind hatten, so war es insgesamt sehr anstrengend. Bereits am 3. April geht es wieder nach Mallorca. Wir werden dort am Weltcup Pricess Sofia Cup teilnehmen. Es folgen ein paar Trainingstage in Palma und die direkte Fahrt zum nächsten Weltcup in Hyères, Frankreich.
Endlich ist es soweit. Wir können wieder segeln. Seit Freitag Mittag sind wir auf Mallorca und haben bereits ein paar schöne Segelstunden hinter uns. Bisher ist das Wetter super, Sonne satt und jeden Tag Wind.
In dieser Woche sind wir vorwiegend auf uns allein gestellt. Allerdings sind immer ein paar andere Teams aus ganz Europa vor Ort, so dass wir selten allein vor Palme de Mallorca segeln werden. Ab nächster Woche Samstag werden wir mit unserer Trainingsgruppe vom BSV trainieren. Wir sind noch bis zum 21. März auf Mallorca.
In letzter Zeit gab es wenig auf unserer Internetseite zu lesen, dennoch waren wir in diesem Jahr bereits fleißig. Nachdem wir im letzten Jahr die internationale Regatta in Palamos absagen mussten, weil Martin mit einer Grippe außer Gefecht gesetzt war, hatten wir Anfang Februar ein Trainingslager vor Mallorca. Mit unserer Berliner Trainingsgruppe hatten wir eine schöne Trainingswoche bei nahezu allen vorstellbaren Bedingungen. Es war schön wieder auf dem Boot zu sitzen. Umso mehr freuen wir uns auf die kommenden Aufgaben.
Das Praktikum von Martin ist in Ende Februar vorbei und dann werden wir wieder voll ins Segelgeschäft einsteigen. Am 6. März geht es für zwei Wochen nach Mallorca zum Training. Über den weiteren Saisonverlauf werden wir in naher Zukunft berichten.
Knapp 40 Männermannschaften fanden den Weg an das Mittelmeer um an der Imperia Winter Regatta teilzunehmen. Wir hatten überwiegend sonniges Wetter mit angenehmen Luft- und Wassertemperaturen, so dass wir vor allem Eines hatten: Viel Spaß!
Am Freitag wurde wegen starkem Wind und Wellen nicht Regatta gesegelt. Dennoch sind wir als Trainingsgruppe am späten Nachmittag segeln gegangen und hatten viel Spaß. Am Samstag stand eine zirka 2,5 Meter hohe Welle vom Vortag. Der Wind kam mit nur einer Windstärke aus der entgegengesetzten Richtung, so dass an Regatta segeln nicht zu denken war. Wir mussten auf dem Wasser warten und so begegnete man einigen grün angelaufenen Seglern. Nach drei Stunden Warten setzte mehr Wind ein und wir segelten bis in einen wunderschönen Sonnenuntergang. Mit der hohen Welle, zusätzlich drehendem und böigen Wind, kamen wir nach der langen Pause gar nicht zurecht. In der ersten Wettfahrt kamen wir zu spät zum Start, berührten zwei Mal die Luvtonne und kenterten zudem. Im zweiten Rennen erwischten wir nach guter Position in der ersten Rennhälfte die falsche Seite auf der Zielkreuz und fielen in das hintere Mittelfeld zurück.
Am Sonntag lief es deutlich besser. Von Rennen zu Rennen klappte die Abstimmung wieder besser. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wieder, wir steigerten uns von Wettfahrt zu Wettfahrt. Im letzten Rennen sind wir nach der ersten Hälfte an Land gefahren, um in Ruhe zu verladen und am Abend den Flieger nach Hause zu bekommen.
Insgesamt sind wir 16. von 34 Mannschaften geworden. Für uns ist das Ergebnis nebensächlich. Wir freuen uns, dass wir nach langer Zeit wieder auf dem Boot saßen. Dabei hatten wir eine Menge Spaß und wir können die nächste Regatta in Palamos kurz vor Weihnachten gar nicht erwarten. Die gesamte Ergebnisliste finden Sie hier .
Zwei Monate sind es her, dass wir das letzte Mal gesegelt sind. Das Boot hat seinen Winterschlaf abgehalten. Da Martin zur Zeit sein Praktikum in Frankreich macht, hat Timo das Organisationsmanagement übernommen. Selbst wenn wir nicht segeln, es gibt immer eine Menge zu organisieren. Denn bereits Morgen geht unsere neue Saison los. Also müssen Flüge und Hotels gebucht oder Transporte geplant werden.
Wir sind inzwischen in Italien am Mittelmeer, nahe der französischen Grenze. In den nächsten drei Tagen wird in Imperia eine kleine internationale Regatta stattfinden. Bereits im letzten Jahr waren haben wir hier unsere erfolgreiche Saison gestartet. Wie immer werden wir von vor Ort berichten.
Auch gestern lief es bei drei Windstärken und drehendem Wind auch gut. Wir konnten uns in beiden Rennen nach mäßigen Startkreuzen immer nach vorn segeln und erzielten die Plätze 4 und 7. Damit behaupteten wir den 2. Gesamtplatz mit 5 Punkten Abstand auf den 1. Platz. Auch nach hinten war der Punkteabstand gering, so dass das heutige Finalrennen voller Spannung steckte.
Es konnten noch fünf Mannschaften den Titel gewinnen, da das Finalrennen der 10 besten Boote doppelt zählt. Für uns war das Ziel der Titelgewinn, somit wollten wir heute volles Risiko gehen und angreifen. Leider erwischten wir einen rabenschwarzen Tag. Es lief einfach nichts zusammen und wir wurden nur 10. im Finalrennen. Dadurch sind wir auf den undankbaren vierten Platz in der Endwertung zurückgefallen. Es gewinnen das Team Zepunkte/Baldewein vor Zellmer/Seelig und Wagner/Scheuffler.
Zunächst überwiegt die Enttäuschung über die Holzmedaille. Allerdings spiegelt das Endergebnis nicht unsere seglerische Leistung wieder. Wir haben eine konstante Serie gesegelt und sind mit unserer Leistung zufrieden. Nach den fast drei Monaten Segelpause segelten wir sehr gut mit. Aber am Ende hat uns das Glück ein wenig gefehlt und drei andere Mannschaften waren am letzten Tag besser. Das erkennen wir an und gratulieren ihnen sowie allen anderen Siegern. Wir möchten uns auch beim Potsdamer Yacht Club bedanken, die eine tolle Regatta ausgerichtet haben, bei der sowohl auf dem Wasser als auch an Land alles reibungslos ablief.
Für uns beginnt ab heute die Winterpause. Martin wird in den kommenden Monaten ein Pflicht-Praktikum für die Universität absolvieren. Bereits im Dezember fängt für uns die neue Saison mit zwei kleinen internationlen Regatten im Süden von Europa an.
Seit gestern segeln wir auf dem Wannsee den Deutschen Meistertitel 2008 aus. 42 Mannschaften haben den Weg nach Berlin zum Wannsee getroffen. Sowohl gestern als auch heute sind wir drei Wettfahrten gesegelt. Gestern taten wir uns am Anfang ein wenig schwer. Im ersten Rennen stellten wir einen falschen Masttrimm ein und waren daher langsam, mehr als Platz 17 war dann nicht drin. In den beiden darauffolgenden Rennen segelten wir bei 4-6 Windstärken auf die Plätze 2 und 7.
Heute lief es besser. Der etwas geringere Wind kam uns sehr entgegen. Wir belegten drei Mal den 2. Platz und sind zur Zeit insgesamt 2., punktgleich mit dem Ersten. Morgen finden noch zwei weitere Rennen statt und am Sonntag das Final Race der besten 10 Mannschaften. Insgesamt sind wir bisher zufrieden und die Titelverteidigung ist möglich. Morgen wird bereits eine Vorentscheidung fallen und wir hoffen, dass wir sie positiv beeinflussen können.
Ab morgen findet die Deutsche Meisterschaft auf dem Wannsee in Berlin statt. Heute noch ist die Vermessung aller Boote und ab morgen geht es um die Wurst. Wir freuen uns riesig auf den Wettkampf und möchten unseren Titel aus dem letzten Jahr verteidigen. Das wird sehr schwer werden. Die Konkurrenz ist groß und der Wannsee ein schwieriges Segelrevier. Zudem werden wir in einer kleinen Bucht segeln, so dass das Glück auf unserer Seite sein muss. Wir hoffen, dass Sie uns alle die Daumen drücken. Wir werden täglich von den aktuellen Ergebnissen berichten.
Auch wenn auf unserer Internetseite in letzter Zeit wenig los war, es ist einiges passiert. Im August rief uns der Bundestrainer, Malte Philipp, an und teilte uns mit, dass wir die Bundeskadernorm mit unserem 19. Platz bei der EM eingefahren haben. Einzige Bedingung: Wir müssen nach Rostock bzw. Warnemünde umziehen, um am Bundesleistungsstützpunkt zu trainieren. Wir denken, dass uns diese Veränderung langfristig nach vorn bringen wird. Vor Warnemünde liegt eines der besten Segelreviere in Deutschland. Wir könnten dort regelmäßiger und häufiger trainieren.
Seit Ende September ist es amtlich, wir sind ab dem 01.01.2009 im Bundeskader, Stufe C. Wir haben dadurch finanzielle Vorteile und könen die Sporteinrichtungen in Rostock zum Training nutzen. Die verbesserten Trainingsbedingungen auf dem Wasser hatten wir schon erwähnt. Bereits heute werden wir uns mit Malte Philipp treffen und den Saisonplan für das Jahr 2009 besprechen.
Seit der Europameisterschaft im Juni sind wir sehr wenig gesegelt. Wir haben uns auf die Uni konzentriert und die Sachen nachgeholt, die wir im Sommer vernachlässigt hatten. Zudem ist Martin seit Anfang September in Frankreich, um ein sechsmonatiges Praktikum für die Uni zu absolvieren.
Am vorletzten Wochenende sind wir wieder auf das Boot gestiegen, um uns auf die Deutsche Meisterschaft vorzubereiten. Beim Seglerhauspreis auf dem Wannsee in Berlin segelten wir an zwei Tagen gegen 10 weitere Mannschaften, die zum großen Teil aus unserer Trainingsgruppe sind. Für uns war diese Regatta vor allem Training. Nach der langen Pause hatten wir einige Abstimmungsprobleme, die im Regattaverlauf immer geringer wurden. Wir hatten viel Spaß beim Segeln, die lange Pause hat uns gezeigt, dass unser Sport eine riesen Freude bereitet. Nach 5 Wettfahrten sind wir insgesamt dritter geworden. Wir konnten zwar konstant vorn segeln, allerdings hat uns ein Frühstart und ein Ausrutscher den Sieg gekostet. Wir sind dennoch zufrieden mit unserer Leistung und freuen uns auf die Deutsche Meisterschaft. Die Ergebnisliste finden Sie hier.
Seit einigen Tagen finden die Olympischen Spiele in China, Beijing, statt. Die Segelspiele begannen am Samstag im zirka 600km entfernten Qingdao. Insgesamt werden in 11 Segelklassen die begehrten Medaillen vergeben, in sechs Klassen mit deutscher Beteiligung. Wir drücken allen deutschen Segelern die Daumen, ganz besonders dem Team Rothweiler/Kussatz, die in der 470er Klasse bei den Frauen am Start sind.
Weitere Infos zu den Segelspielen finden Sie hier. Unter dem folgenden Link können Sie sich direkt die Ergebnisse ansehen.
Am Freitag und Samstag sind wir jeweils ein Rennen gesegelt. Bei frischem Wind hatten wir einige Probleme mit der Geschwindigkeit an der Kreuz. Wir konnten dennoch einigermaßen mithalten und ersegelten einen 19. und 12. Platz. Bei dem 12. Platz fehlten die 10 bestplatzierten Teams, die den Europameistertitel im sogenannten Medalrace separat aussegelten. Dieses Medalrace war dieses Jahr besonders spannend, da vor diesem Rennen noch vier Mannschaften den Titel gewinnen konnten. In der Gesamtwertung setzte sich ein australisches Team durch. Die diesjährigen Europameister und Gesamtzweite sind Briten, die bereits im Januar die WM vor Melbourne gewannen.
Wir sind insgesamt 19. von 91 Mannschaften geworden und beste deutsche Mannschaft. Für die reine Europameisterschaft werden alle Nicht-Europäer herausgerechnet. In dieser Wertung wurden wir 14. von 75 Teams. Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Unser Ziel war es in das Goldfleet zu kommen, also unter die ersten 30%. Das wir deutlich besser abschnitten, freut uns umso mehr. Es hat sich gezeigt, dass sich das harte Training und die gezielte Vorbereitung auf dieses Event gelohnt haben. In den letzten Monaten waren wir sehr viel Segeln. Doch der Schweiß war nicht umsonst.
Die nächsten zwei Monate werden wir es ruhig angehen lassen. Seit langem haben wir geplant, dass wir nun eine Künstlerpause einlegen werden. Wir werden uns beide auf das Studium konzentrieren. Ab September steigen wir wieder intensiv in das Training ein, um uns auf die Deutsche Meisterschaft vorzubereiten. Anfang Oktober möchten wir unseren Titel aus dem letzten Jahr auf dem Wannsee verteidigen.
An den letzten beiden Tagen lief es ingesamt sehr gut für uns. Wir konnten unerwartet gut mitsegeln, vor allem was die Geschwindigkeit angeht. Wir müssen zwar kleine Abstriche gegenüber den Profis machen, aber das war zu erwarten. Einige Probleme haben wir bei den Manövern, allerdings sind sie nicht rennentscheidend. Wir sind nun fünf Wettfahrten im Finale gesegelt, gestern drei und heute zwei. Bei 4-5 Windstärken konnten wir zwei super Teilergebnisse einfahren, zwei Mal einen 7. Platz. In den anderen drei Rennen kamen wir immer um den 20. Platz ins Ziel. Damit sind wir sehr zufrieden und liegen zur Zeit unter den ersten 20. Nun stehen an den restlichen beiden Tagen noch zwei Rennen aus.
Heute waren wir früh auf den Beinen. Bereits um 9 Uhr starteten wir zur ersten Wettfahrt bei dem hier üblichen Wind am Vormittag, dem Vento. Es lief wieder super, um die Tonne 1 gingen wir an Position 3. Auf der zweiten Kreuz liess der Wind stark nach und drehte hin und her. Wir fielen bis auf den 9. Platz zurück. Bereits auf dieser Kreuz hätte abgebrochen werden müssen. Auf dem Vorwind trieben alle mehr oder weniger dem Ziel entgegen. Wir trieben wieder auf den 3. Platz vor. Nach der Hälfte des Vorwindes wurde abgebrochen und wir wurden in den Hafen geschickt.
Gegen 12 Uhr setzte die Ora ein, mit bis zu vier Windstärken, und wir wurden wieder rausgeschickt. Bei den drei Rennen lief es nicht optimal für uns. In den Rennen eins und drei war der Start nicht sehr gut. Daher konnten wir unseren taktischen Plan nicht komplett umsetzen und gingen beide Male als zirka 15. um die erste Tonne. In beiden Rennen kämpften wir uns nach vorn auf den 11. Platz. Im ersten Rennen haben wir uns so angestrengt, dass wir direkt beim Zieldurchgang kenterten. Allerdings holten wir auf der Ziellinie einen Gegner ein. Im zweiten Rennen wurden wir direkt am Start von der Jury angepfiffen. Wir mussten zwei Strafkringel drehen und waren erstmal Letzter. Im Laufe des Rennens segelten wir uns noch bis auf den 18. Platz vor.
Wir sind jetzt 21. und gehen damit ab Morgen im Goldfleet an den Start. Damit haben wir unser Ziel für diese EM erreicht. Wir können jetzt nicht mehr schlechter als 31. werden. Wir sind sehr glücklich. Bisher lief alles zusammen, die harte Arbeit der letzten Monate hat sich bezahlt gemacht. Ab Morgen wird es schwieriger, da wir nur noch gegen die besten 30 antreten. Wir freuen uns auf die Herausforderung.
Auch heute lief es super. Wie gestern kam um kurz nach 13 Uhr der Wind und hielt für zwei Wettfahrten durch. Bei 2-3 Windstärken hatten wir auf allen Kursen eine gute Geschwindigkeit. In der ersten Wettfahrt erwischten wir die falsche Startkreuzseite, dennoch waren wir Zweiter von unserer Seite und gingen als 11. um die erste Tonne. Auf diesem Platz gingen wir auch ins Ziel. In der zweiten Wettfahrt waren wir auf der richtigen Seite und wurden 3. Damit sind wir zur Zeit 10. Das ist Wahnsinn!
Morgen geht es schon um 9 Uhr weiter, da noch drei Rennen für die Qualifikation geplant sind. Wir liegen auf Kurs, aber der Weg ist noch weit.
Wir sind sehr gut in die EM gestartet. Bei schönem Wetter kam um kurz nach 13 Uhr fast pünktlich der Wind. Bei 1-2 Windstärken erwischten wir die richtige Seite auf der ersten Kreuz nach einem guten Start. Als 9. gingen wir um die erste Bahnmarke. Unsere Geschwindigkeit war auf allen Kursen sehr gut. Bis ins Ziel segelten wir uns bis auf den 5. Platz vor und ließen sogar die amtierenden Weltmeister hinter uns. Ein perfekter Start!
Die Ora war heute sehr schwach. Im Laufe der ersten Kreuz des zweiten Rennens verschwand der Wind vollständig. Für uns lief es wieder ganz gut. Wir rundeten die erste Tonne als 10. Kurz danach brach die Wettfahrtleitung das Rennen ab. Nach zirka einer Stunde Warten wurden wir in den Hafen geschickt, da kein Wind mehr kam. Morgen geht es um 13 Uhr weiter.
Morgen geht es los. Am Dienstag sind wir zum Gardasee gefahren. Seitdem waren wir zwei Mal auf dem Gardasee segeln, um uns an die Bedingungen zu gewöhnen. Zudem haben wir die letzten Baustellen am Boot beseitigt. Gestern hatten wir Vermessung, die wir ohne Probleme überstanden haben.
Bisher hatten wir sehr bescheidenes Wetter mit viel Regen. Daher konnte sich kaum die gewöhnliche Thermik durchsetzen, die bis zu fünf Windstärken bringt. Wir hoffen auf schöneres Wetter mit viel Sonne. Dann bekommen wir schönen Wind und werden gleichzeitig braun.
Wir sind über 90 Männerteams aus zirka 35 Nationen, die um den Europameistertitel kämpfen werden. Es wird in drei Gruppen mit jeweils 30 Mannschaften gesegelt. An den nächsten drei Tagen werden sechs Wettfahrten für die Qualifikation gesegelt. Währenddessen werden die Gruppen jeden Tag neu gemischt. Ab Mittwoch werden in den festen Gruppen Gold, Silber und Bronze nochmals sieben Rennen bis Samstag gesegelt, im sogenannten Finale. Unser Ziel ist es in die Goldgruppe zu kommen.
Es ist angerichtet. Wir sind bereit. In der letzten Woche haben wir unser Boot und das Ersatzmaterial auf Vordermann gebracht. Heute verluden wir das Boot. Am Dienstag geht es zum Gardasee, wo vom 5.-14. Juni die Europameisterschaft stattfinden wird.
Wir sind einige Tage vor der ersten Wettfahrt vor Ort, um einige Male auf dem Gardasee segeln zu gehen und uns in Ruhe vorzubereiten. Von Donnerstag bis Samstag findet die Vermessung statt, am Sonntag geht es los. Wir freuen uns auf die Wettfahrten. Unser Ziel ist es unter die ersten 30% zu kommen. Aktuelle Ergebnisse werden Sie hier finden oder auf www.fragliavelariva.it.
Am Sonntag war endlich mehr Wind. Bei 5-6 Windstärken segelten wir das letzte Rennen. Wir hatten eine gute Geschwindigkeit an der Kreuz. Allerdings hatten wir Probleme bei den Manövern, nachdem wir seit langer Zeit nicht mehr bei viel Wind gesegelt sind. Wir kamen als 17. ins Ziel. An Land erfuhren wir, dass wir wieder zu früh gestartet sind. Insgesamt sind wir 33. geworden. Die Ergebnisliste finden Sie unter Ergebnisse.
Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. Vor uns sind fast ausschließlich Topmannschaften, von denen viele an den olympischen Spielen teilnehmen werden. Dementsprechend war das Niveau sehr hoch. Wir haben uns vor allem bei der Geschwindigkeit an der Kreuz verbessert. Der Segelwechsel ist damit richtig gewesen. Unseren Schwerpunkt bei dieser Regatta, gut zu starten, haben wir erfüllt. Durch das hohe Risiko, dass wir bei den Starts an den Tag legten, waren wir leider zwei Mal zu früh dran. Dennoch machen die guten Starts, die zu schönen Ergebnissen geführt haben, Mut weiterhin offensiv zu starten.
In der kommenden Woche werden wir vor allem unserer Material auf die EM vorbereiten. Alles werden wir in doppelter Ausführung bereit legen, alle Schoten und Fallen auf Schäden überprüfen. Für die EM muss alles in einem sehr guten Zustand sein. Bereits am übernächsten Dienstag geht es zum Gardasee. Dann geht es um die Wurst. Darauf haben wir unser gesamtes Training und die Regattaplanung ausgerichtet. Wir waren sehr fleißig in dieser Saison, haben fast keine Winterpause gemacht. Bei der EM werden wir sehen, wieviel das gebracht hat.
Heute konnten wir uns ein schönes Highlight setzen. Im ersten Rennen des Tages starteten wir sehr gut und ersegelten einen 8. Platz. Im darauffolgenden Rennen erwischten wir wieder einen guten Start und gingen als zirka 20. um die erste Tonne. Leider starteten wir ein bisschen zu früh, wurden an der ersten Tonne als Frühstarter angezeigt und mussten das Rennen beenden. Im letzten Rennen vermasselte uns ein spanisches Team unseren Start. Wir konnten uns im Laufe des Rennens nach vorn kämpfen, zu einer ganz guten Platzierung reichte es nicht mehr. Insgesamt liegen wir noch immer an Position 32. Morgen ist noch ein Rennen geplant.
An den letzten beiden Tagen haben wir das sehr hohe Niveau zu spüren bekommen, dass zur Zeit in der 470er Klasse vorherrscht. Viele Teams befinden sich in ihrer unmittelbaren Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und dementsprechend wird jeder Fehler hart bestraft.
Wir segelten insgesamt sechs Rennen, bei vorwiegend leichtem Wind. Unser Ziel, gute Starts zu machen, haben wir erreicht. Von den sechs Starts waren vier sehr gut. Leider erwischten wir oft die falsche Kreuzseite und konnten daher die guten Starts nicht in gute Ergebnisse umwandeln. Wir kamen immer um den 30. Platz ins Ziel. Heute im letzten Rennen lief alles zusammen und wir konnten mit einem 15. Platz ein schönes Teilergebnis einfahren.
Zur Zeit liegen wir an Position 32. Morgen wollen wir am letzten Rennen von heute anknüpfen, um uns in der Gesamtwertung zu verbessern.
Inzwischen sind wir in den Niederlanden, wo wir an einer großen internationalen Regatta teilnehmen. In der letzten Woche trainierten wir in Warnemünde bei vorwiegend wenig Wind und hatte nur zwei Tage Pause in Berlin.
56 Boote sind am Start und so gut wie alle internationle Topteams. Die Regatta wird bis zum Sonntag stattfinden. Wir starten in nur einem Fleet, an jedem Tag sind drei Wettfahrten geplant. Heute segelten wir bei abnehmendem Wind von drei auf eine Windstärke drei Rennen. Die Bedingungen waren mit drehendem Wind und einer kappligen Welle sehr schwierig. Wir konnten die gute Geschwindigkeit der letzten Woche auch heute auf das Wasser bringen. Mit den Plätzen 25, 23 und 15 sind wir zufrieden. Lediglich die Starts sind zur Zeit nicht in Ordnung. Wir haben Abstimmungsprobleme und kommen nicht gut los. Deswegen verlieren wir wertvolle Meter am Anfang und müssen uns erst durch das Feld nach vorn segeln.
Zur Zeit sind wir 16., ein sehr gutes Ergebnis. Für die nächsten Tage werden wir den Fokus auf die Starts legen. Die Ergebisliste finden Sie unter http://hollandregatta.org.
Beim Pfingstbusch in Kiel herrschten chaotische Bedingungen. Wir segelten mit der Piraten und Europe Klasse auf einer Bahn. Vor allem die Europe ist deutlich langsamer als ein 470er und so kam es an einigen Tonnen zu regelrechten Staus. Zudem segelten wir den antiquitierten Dreieckskurs, der vor vielen Jahren einmal der olympische Kurs war. Inzwischen sind Trapezkurse der Standard. Auch im Allgemeinen war der Job der Wettfahrtleitung nicht gerade rühmlich.
Die Regatta sollte an drei Tagen stattfinden, sieben Rennen waren geplant. Allerdings segelten wir nur am Samstag und Sonntag bei leichtem Wind. Am Montag war kein Lüftchen in der Kieler Förder zu entdecken. Wir setzten uns nach vier Wettfahrten recht deutlich gegen 34 weitere Teams durch. Wir segelten konstant vorn und hatten im Gegensatz zu einem Großteil der Konkurrenz keinen Frühstart.
Noch am Montag Abend fuhren wir nach Warnemünde, wo wir zur Zeit Training haben. Am Samstag Nachmittag geht es wieder nach Hause.
Timo hat sich von seiner Verletzung erholt. Heute fahren wir nach Kiel und nehmen am Wochenende am Pfingstbusch in Kiel teil. Am Montag Abend geht es direkt weiter nach Warnemünde, wo wir bis zum übernächsten Wochenende trainieren werden.
Wir haben die Konkurrenz mehr geärgert, als wir erwartet hätten. Das hat viel Spaß gemacht. Martin segelte am letzten verlängerten Wochenende zusammen mit Annika, da Timo zur Zeit verletzt ist. Nach insgesamt 10 Wettfahrten belegten wir den 1. Platz von 21 Teilnehmern.
Bei leichtem Wind, der immer erst nachmittags einsetzte, erreichten wir vor allem auf dem Vorwind und der Kreuz eine sehr gute Geschwindigkeit. Zwar waren wir bei den Manövern nicht eingespielt, aber durch den drehenden Wind und den guten Speed konnten wir diesen Nachteil wett machen.
In dieser Woche werden wir noch pausieren. Wir hoffen, dass Timo zum Wochenende wieder einsatzbereit ist und wir zusammen am Pfingstbusch in Kiel teilnehmen können.
Die letzten 1,5 Wochen konnten wir nicht segeln. Timo hat sich am vorletzten Wochenende beim Training in Warnemünde an der Schulter verletzt. Die Ursache ist bisher ungeklärt und die nötige Pausenlänge steht noch nicht fest.
Ab Morgen findet bis zum Sonntag der Schweriner Sparkassen Cup statt. Martin wird mit Annika Lorenz segeln, deren Steuerfrau zur Zeit krank ist.
Wir hoffen, dass wir ab nächster Woche, spätestens wieder zum Pfingstbusch in Kiel am übernächsten Wochenende, zusammen segeln werden.
Bei der Deutschen 470er Klassenvereinigung kann jedes Team eine persönliche Segelnummer beantragen. Wir haben uns für die Nummer 17 entschieden. Jetzt dürfen wir auf jedem beliebigen Boot mit dieser Nummer segeln. Außerdem müssen wir weniger Nummern die Segel kleben bzw. malen.
Nachdem wir uns zirka eine Woche lang von dem Trainingslager Ende März vor Mallorca erholt haben, trainierten wir die letzten 1,5 Wochen häufig. An den letzten beiden Wochenenden waren wir bei frostigen Temperaturen in Warnemünde. Unter der Woche segelten wir in Berlin.
Am letzten Wochenende begleitete uns ein Kamerateam. Leider hatten wir wenig Wind, dennoch sind ein paar schöne Bilder entstanden. Daraus werden wir ein Werbevideo erstellen lassen, um weitere Sponsoren zu finden.
In nächster Zeit werden wir unter der Woche weiterhin in Berlin und am Wochenende in Warnemünde auf dem Wasser sein.
Seit letztem Herbst sind wir verstärkt auf der Suche nach Sponsoren. Nachdem uns unsere Vereine im Frühjahr eine tolle Unterstützung für dieses Jahr zusagten, ist ab sofort MagicMarine mit an Bord. Der Dieter Motzel Vertrieb, der MagicMarine in Deutschland vertreibt, stattet uns mit der nötigen Segelbekleidung aus. Wir freuen uns unheimlich über diese Unterstützung. Vielen Dank auf diesem Wege an Dieter Motzel.
Zusammen mit unserem Trainer Mike haben wir uns entschlossen im April keine weiteren Regatten zu segeln. Die geplante internationale Regatta am Gardasee in der nächsten Woche lassen wir damit aus. Wir werden im April vorwiegend in Warnemünde trainieren, um unsere festgestellten Mankos zu beseitigen. Gerade das Speedproblem können wir in Warnemünde optimal bearbeiten, da dort häufig konstante Windbedingungen vorzufinden sind. Unter der Woche werden wir mit einem Zweitschiff Manöver in Berlin trainieren. Bereits am kommenden Wochenende geht es nach Warnemünde.
Inzwischen sind wir zurück in Berlin und haben das schöne und warme Wetter nach Berlin mitgebracht. In der vergangenen Woche haben wir ein sehr effektives Trainingslager absolviert. Wir segelten vor allem bei viel Wind und haben an unserer Geschwindigkeit auf allen Kursen gearbeitet. Bei bis zu 20 Grad hat das Training viel Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend. In Sachen Segeltesten haben wir große Fortschritte gemacht. Wir haben bereits eine Vorentscheidung getroffen, die wir in den kommenden Woche bestätigen möchten. Bis Ende April werden wir uns festlegen.
In der letzten Woche segelten wir gegen 83 Teams aus 29 Nationen um die Plätze. Das Niveau war ähnlich hoch wie bei der WM in Australien, auch wenn einige Topmannschaften fehlten. Es waren schwierige Bedingungen, von wenig bis viel Wind, konstantem und drehendem Wind sowie Flachwasser bis anspruchsvoller Welle.
Für uns lag der Schwerpunkt nicht auf dem Endergebnis. Wir haben vor allem beim Trimm viel Neues ausprobiert, das nicht sofort geklappt hat. Erfreulich ist, dass wir unsere Vorwindgeschwindigkeit deutlich verbessert haben. In mehreren Rennen konnten wir auf den Vorwinden viele Boote einholen. Zur Zeit haben wir Probleme mit unserer Kreuzgeschwindigkeit. Neben dem nötigen Händchen liegt es vielleicht an den Segeln. Mehrere Mannschaften mit anderen Segeln hatten deutlich mehr Druck als wir. Daher testen wir in dieser Woche andere Segel. Insgesamt haben wir uns seit der WM weiter entwickelt, auch wenn es nicht im Endergebnis sichtbar ist. Doch es liegt noch viel Arbeit vor uns, also werden wir in dieser Woche weiter fleißig trainieren.
Insgesamt sind wir acht Rennen gesegelt. Wir sind 65. von 84 Mannschaften geworden. Das Endergebnis finden Sie hier.
Bereits am Freitag haben wir uns wieder auf den Weg nach Mallorca gemacht. In der kommenden Woche nehmen wir an einer international hochrangigen Regatta teil, bei der sich einige Segler aus anderen Nationen für die olympischen Spiele qualifizieren können. Dementsprechend wird das Niveau sehr hoch sein. Die Regatta geht vom 16.-22. März, über 90 Mannschaften sind gemeldet.
An den letzten beiden Tagen bauten wir vor allem am Boot, um ein neues Schwertsystem einzubauen. Gestern meldeten wir uns für die Regatta an und haben unsere Segel vermessen lassen. Am Nachmittag waren wir für zwei Stunden segeln. Alles funktioniert, heute geht es um 14 Uhr los. Ergebnisse finden Sie hier.
Wir haben ein schönes Trainingslager hinter uns. Nach der Trainingsregatta in der letzten Woche trainierten wir in dieser Woche mit den Bundeskadern zusammen. Wir sammelten viele neue Eindrücke und gewannen Ansätze für Verbesserungen von Mannövern. Jetzt werden wir eine zweiwöchige Segelpause einlegen und Mitte März geht es mit dem Princess Sofia Cup weiter.
Von unserem Trainingslager ist bereits mehr als die Hälfte vorbei. In der letzten Woche nahmen wir an der ATC Regatta vor Palma teil. Im letzten Jahr war diese Veranstaltung mit zirka 30 Teams und Weltklasse-Mannschaften gut besucht. Doch in diesem Jahr waren so kurz nach der Weltmeisterschaft nur 10 Boote am Start, sechs davon waren Berliner Mannschaften. Wir wurden 4., ein dänisches Team und zwei Trainingspartner waren in den insgesamt acht Wettfahrten bei leichtem Wind besser als wir. Da wir einige neue Techniken bei z.B. Manövern ausprobierten, können wir mit dem Ergebnis gut leben.
Gestern trainierten wir allein und tauschten am Ende des Tages unsere Positionen. Dadurch sahen wir die Segelwelt aus der Perspektive unseres Partners, eine schöne und witzige Erfahrung. Heute legten wir einen segelfreien Tag ein. Morgen geht es mit dem Bundeskader weiter. Wir freuen uns schon auf die neuen Eindrücke.
Bereits um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker. Heute früh sind wir zum nächsten Trainingslager vor Mallorca geflogen. Hier werden wir ab morgen bis zum Freitag an einer internationalen Trainingsregatta teilnehmen. In der übernächsten Woche werden wir mit einigen Mannschaften aus dem Bundeskader trainieren. Wir sind bis zum 29. Februar vor Ort.
Die neuen Termine für dieses Jahr sind online. Als neue Funktion gelangen Sie mit einem Klick von den Terminen direkt zu der Internetseite, zu den Endergebnissen oder Bildern der Veranstaltung.
Des Weiteren gibt es neue Bilder vom Trainingslager vor Mallorca im Januar 2008 und von der Weltmeisterschaft in Australien. Viel Spaß beim Stöbern!
Nach einer anstrengenden Reise sind wir wohlerhalten im kalten Deutschland angekommen. Inzwischen haben wir die WM ausgewertet und gehen mit vielen Fazits in die kommende Saison. Eins steht ganz oben auf der Liste: Training, Training und nochmals Training. Bereits am Sonntag geht es nach Mallorca, wo wir bis Ende Februar trainieren werden.
An den letzten beiden Tagen der WM sind wir drei weitere Rennen gesegelt, zwei am Dienstag und ein Finalrennen am Mittwoch. Wir haben nochmal alles gegeben, um gute Platzierungen zu ersegeln. Leider wurde unser Kampfgeist nicht belohnt.
Die WM verlief für uns sehr enttäuschend. Wir sind 61. von 94 Teilnehmern geworden und haben unser Ziel damit klar verfehlt. Dafür gibt es viele Gründe. Diese werden wir mit unserem Trainer nach der Rückkehr analysieren. Dann haben wir bis zur EM im Juni Zeit, um unsere Schwachpunkte zu beseitigen und unsere Stärken auszubauen. Bis dahin ist viel Zeit und wir werden eine Menge trainieren. Wir schauen optimistisch in die Zukunft!
Direkt nach dem letzten Rennen haben wir unser Boot abgebaut und zusammen mit den anderen deutschen Teams zum Containerverladeplatz gebracht. Dort haben wir unser Boot im Container verladen. Leider zog sich das Verladen so lange hin, dass wir nicht zur Preisverteilung gehen konnten. Wir gratulieren allen Siegern und den anderen deutschen Teams zu ihren tollen Platzierungen. All diese Teams segeln viel länger zusammen und haben damit deutlich mehr Erfahrung durch viele gemeinsame Trainingsstunden. Diese fehlen uns noch, aber daran arbeiten wir.
Gestern war ein schlechter Tag für uns. Im 7. Rennen mussten wir nach dem Start korrigieren, da wir zu früh gestartet sind. Nach nur einer Kreuz hatten wir die Hälfte des Feldes wieder überholt. Leider erwischten wir auf der zweiten Kreuz die falsche Seite, so dass wir im Ziel auf dem 22. Platz landeten. Im darauffolgenden Rennen frischte der Wind während der Wettfahrt stark auf. Wir segelten mit einem zu hohen Trimm und waren dadurch sehr langsam. Wir nutzen alle Trimmmöglichkeiten aus, um den zu starken Druck abzubauen, leider ohne Erfolg. Obwohl wir einen guten Start hatten, wurden wir nach hinten durchgereicht. Im Ziel waren nur noch wenige Teams hinter uns.
Heute lief es viel besser, am Ende hat uns das Glück zu zwei Top 10 Platzierungen gefehlt. Bei 1-2 Windstärken lagen wir im ersten Rennen des Tages auf Position 7 vor dem Halbwindkurs ins Ziel. Wegen angeblichem Pumpen verdonnerte uns die Jury zu zwei Strafkringeln. Dadurch verloren wir 8 Plätze bis ins Ziel. In der zweiten Tageswettfahrt lagen wir kurz vor dem Ziel auf Rang 5. Durch einen für uns nachteiligen Winddreher auf dem letzten Kurs zum Ziel verloren wir abermals 7 Plätze. Hätten wir unsere Plätze ins Ziel gefahren, wären wir heute richtig nach vorn gekommen. So konnten wir uns nur auf Platz 58 verbessern. Unser Ziel ist damit in weite Ferne gerückt. Morgen und Übermorgen finden noch drei Rennen statt. Wir werden nochmal alles geben, um einen ordentlichen Abschluss unserer ersten WM zu haben.
An den letzten drei Tagen sind wir insgesamt sechs Rennen gesegelt. Alle Wettfahrten fanden bei leichtem Wind statt. Oft waren die Bedingungen sehr schwer und schlecht vorhersehbar. Wir waren auf viel Wind eingestellt und sind daher sehr überrascht.
Bisher verlief die WM für uns sehr enttäuschend. Wir haben offensichtliche Geschwindigkeitsnachteile auf allen Kursen. Wir machen viele unnötige Fehler, die sofort hart bestraft werden. Diese WM hat ein sehr hohes Niveau, das wir bisher auf internationalen Regatten nicht erlebt haben. Man merkt deutlich, dass wir uns kurz vor den olympischen Spielen befinden. Wir konnten uns gerade so für das Silberfleet qualifzieren. Ab jetzt werden die Gruppen nicht mehr gewechselt und wir können bestenfalls noch 33. werden. Zur Zeit sind wir 64. und wir werden alles geben, um unser Ziel zu erreichen. Dafür müssen wir uns zirka 20 Plätze verbessern. Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben nun acht Rennen Zeit dafür.
Unter folgendem Link finden Sie alle aktuellen Ergebnisse.
Am frühen Nachmittag haben wir am Practice Race teilgenommen, um uns bereits auf den Regattakurs einzustellen. Bei 30 Grad, Sonne und 2-3 Windstärken hatten wir einen guten Start und konnten mithalten. Das lässt für Morgen hoffen.
Nun geht es endlich los. Die Weltmeisterschaft vor Melbourne wurde vor einer Stunde offiziell eröffnet. Anschließend gab es für alle hungrigen Segler Häppchen. Der Start wird morgen um 13 Uhr sein. Dann kämpfen zirka 100 Männerteams aus über 30 Nationen um die Plätze. Unser Ziel ist es in die erste Hälfte zu kommen. Für uns geht es bei unser ersten Weltmeisterschaft vorranig darum Erfahrung zu sammeln. Ergebnisse werden Sie auf unserer Seite oder unter www.sailmelbourne.com.au/event/470worldchampionships2008 auf der rechten Seite und Event Details finden.
Gegen Mittag waren wir das erste Mal Segeln. Leider erwischten wir die Periode mit dem wenigsten Wind am heutigen Tag. Bei 30 Grad und Sonnenschein hat es trotzdem Spaß gemacht. Am Nachmittag hatten wir Vermessung. Es hat alles geklappt. Das Boot war nur zu leicht und wir mussten 1,3 Kilogramm Blei in das Boot einbauen. Morgen werden wir kurz Segeln gehen, um ein letztes Mal alles zu überprüfen.
Insgesamt waren wir 30 Stunden von Berlin nach Melbourne unterwegs. Davon flogen wir 21 Stunden lang über drei Kontinente. Der Flug war sehr anstrengend und die Zeitumstellung machte uns besonders gestern zu schaffen. In Melbourne sind wir der deutschen Zeit um 10 Stunden voraus.
Um 4 Uhr Ortszeit kamen wir am Sonntag endlich in unserem Quartier an. Wir wohnen in einem ehemaligem Altersheim mit einigen anderen Segelteams oder Jugendlichen zusammen. Kathy, unsere ,,Gastmutter'', gibt allen das Gefühl, dass wir eine große Familie sind.
Nach einigen Stunden Schlaf haben wir Mordialloc, ein Bezirk von Melbourne, in dem wir wohnen, erkundet und ein bisschen Essen eingekauft. Dann ging es in den Hafen. Rod, ein Clubmitglied, hat uns mit seinem Auto ausgeholfen, um unser Boot vom 10 km entfernten Containerentladeplatz abzuholen. Wir haben alles wieder gefunden! Am späten Abend haben wir den Mast gestellt und sind dann gegen 20 Uhr erschöpft ins Bett gefallen.
In Australien ist einiges anders als in Deutschland. Hier wird links gefahren, alles ist ein bisschen größer. Die Vegetation ist wie im Süden Europas. Allgemein sind die Australier sehr freundliche Menschen, immer hilfsbereit. Amerikanische Vorstädte kommen unserem Aufenthaltsort sehr nahe.
Heute geht es uns schon viel besser. Im Vergleich zu den letzten beiden Tagen scheint die Sonne und es ist mit 25-30 Grad viel wärmer. Bei der Ankunft in Melbourne begrüßte uns Regen. Wir haben uns den ganzen Tag mit Bootsbau beschäftigt. Gern wären wir heute gesegelt, aber 7-8 Windstärken sind sehr viel Wind. So kurz vor der WM sollte man keinen Materialschaden riskieren.
Morgen Vormittag wollen wir segeln gehen. Am Nachmittag haben wir Vermessung. Den Mittwoch werden wir sehr ruhig gestalten, am Abend wird die Eröffnung sein. Am Donnerstag beginnt sie, unsere erste WM, am anderen Ende der Welt!
Die Koffer sind gepackt, endlich geht es los. Nach fast einem halben Jahr Planung fliegen wir heute auf die andere Seite des Globus, nach Australien. Zunächst geht es mit dem Zug nach Hamburg, von dort mit dem Flieger nach Dubai. Nach drei Stunden Aufenthalt werden wir nach insgesamt 21 Stunden Flug in Melbourne ankommen.
Von dem Flug werden wir uns nicht lange erholen. Am Montag beginnt bereits die Vermessung und am Donnerstag, den 24. Januar, startet die Weltmeisterschaft 2008 auf dem Wasser. Insgesamt sind 147 Mannschaften gemeldet. Es werden knapp 100 Männerteams am Start sein. Da wir uns kurz vor den olympischen Spielen 2008 befinden, werden alle Profis vor Ort sein. Wir freuen uns auf diese Herausforderung! Unser Ziel ist es in die erste Hälfte zu kommen. Wir rechnen mit starkem Wind, bei dem wir noch nicht so gut sind wie bei wenig Wind. Für uns geht es vor allem um das Erfahrung sammeln und vielleicht können wir uns das Eine oder Andere von den Profis abschauen.
Wie immer werden wir versuchen von vor Ort zu berichten. Infos zu der Regatta finden Sie unter folgender Adresse: www.sailmelbourne.com.au/event/470worldchampionships2008. Das nächste Mal melden wir uns vom australischen Kontinent!
Nur noch wenige Stunden, dann beginnt das Abenteuer Australien. Unsere Vereine unterstützen uns in großem Maße für die Weltmeisterschaft. Wir möchten uns recht herzlich bei unseren Clubs, dem Segler-Club Gothia, dem Joersfelder Segel-Club und dem Saatwinkler Segel-Club Odin bedanken. Diese Vereine und damit deren Mitglieder ermöglichen es uns, an der Weltmeisterschaft vor Melbourne teilzunehmen. Ohne Sie hätten wir die Summe von zirka 6.000€ für diese Veranstaltung nicht aufbringen können. Vielen Dank!
Verwundert werden Sie das Wetter von Medemblik auf unserer Seite gelesen haben. Dabei handelte es sich um einen Programmierfehler. Wir hatten deutlich höhere Temperaturen (bis zu 20 °C) und alle möglichen Windbedingungen in der letzten Woche. Von 5 Windstärken und einer zwei Meter hohen Welle bis zur Flaute in der Mitte der letzten Woche war alles dabei. Dadurch konnten wir an einem Tag gar nicht segeln. Die segelfreie Zeit nutzten wir mit Bootsbau oder deckten uns mit preiswertem Segelequipment von Decathlon ein.
Wir sind sehr zufrieden mit dem Trainingslager vor Mallorca. Wir hatten alle möglichen Windbedingungen, vermehrt sogar stärkeren Wind. Bei der WM vor Melbourne rechnen wir mit viel Wind, so dass die Vorbereitung gut war. Wir haben vor allem an unserer Geschwindigkeit gepfeilt. Ob sie nun für das Weltniveau reicht, werden wir Ende Januar sehen. Nun haben wir eine knappe Woche Zeit um durchzuschnaufen. Bereits am nächsten Freitag geht es los. Bis dahin müssen wir Kleinigkeiten erledigen, z.B. entsprechende Sonnencreme kaufen :-)
Lange konnten wir uns nicht von der Silvesterparty erholen. Gestern flogen wir bereits um 8 Uhr nach Mallorca, wo wir uns bis zum 12. Januar intensiv auf Australien vorbereiten.
Bisher war der Trainingsstandort die optimale Wahl. Gestern und heute hatten wir abends zwar Regen, aber während des Tages konnten wir bei angenehmen frühlingshaften Temperaturen segeln. Gestern hatten wir 3-4 Windstärken, heute waren es 4-5 mit bis zu zwei Metern Welle. Das Segeln hat heute wieder besonders viel Spaß gemacht. Wir hoffen weiterhin auf solche guten Bedingungen.
Wir wünschen unseren Freunden, Trainingspartnern, Trainern und allen Besuchern unserer Internetseite ein schönes, erholsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2008. Zu diesem Anlass möchten wir uns bei all denjenigen bedanken, die uns in diesem Jahr so viel geholfen haben. Ohne diese großartige Unterstützung wären unsere Erfolge im Herbst nicht möglich gewesen. Vor allem bei Chrissi & Richi, Lydia sowie Erik & Tommy bedanken wir uns!
Am Sonntag sind wir zum letzten Mal in diesem Jahr gesegelt. Nach zwei Stunden des Wartens auf den Wind sind wir bei 2-4 Windstärken und einer noch immer von hinten kommenden Welle zwei Wettfahrten gesegelt. Wie sich an den beiden vorheringen Tagen abgezeichnet hatte, segelten wir immer besser. Nach einem 10. Platz im 1. Tagesrennen konnten wir die Regattaserie mit einem 1. Plaz abschließen. Damit sind wir auf dem 8. Gesamtplatz von 29 Männermannschaften. Mit diesem Ergebnis sind wir einigermaßen zufrieden. Die Bedingungen waren sehr schwer und für uns ungewohnt. Schaut man auf die Ergebnisliste, so sieht man, dass es sehr gewürfelt hat. Das Glück musste dementsprechend mit einem sein.
Gestern sind wir die 1300km wieder nach Hause gefahren. Am Morgen fuhren wir bei Sonnenschein und milden Temperaturen los. Pünktlich an der deutsche Grenze begrüßte uns Nieselregen. Insgesamt war es eine schöne Erfahrung. Allerdings bleibt festzuhalten, dass der Aufwand mit zwei Tagen Auto fahren für drei Tage Segeln sehr hoch ist. Eine nochmalige Teilnahme an dieser Regatta macht in Zukunft nur in Verbindung mit einem Trainingslager vor Ort Sinn.
Nachdem wir am Donnerstag Abend nach 14,5 Stunden Fahrt die 1300km hinter uns gebracht hatten, ging es gestern los. Insgesamt sind 36 Mannschaften am Start. Allerdings werden die sieben Frauenmannschaften in der Ergebnisliste separat geführt, so dass wir 29 Teams bei den Männern sind.
Die Bedingungen sind unglaublich schwierig. Wir können uns nicht erinnern jemals bei solchem Wind gesegelt zu sein. Gestern hatten wir 1-2 Windstärken und zirka 2m Welle von hinten. Normalerweise ist die Wellenrichtung ähnlich der Windrichtung. Hinzu kommen Winddreher von bis zu 20 Grad und Windlöcher, die wie aus dem Nichts auftauchen. Dementsprechend taten wir uns gestern schwer, verbesstern uns aber immer im Rennverlauf. Mit den Plätzen 18 und 11 waren wir gestern insgesamt 13.
Heute Vormittag das gleiche Spiel wie gestern. Der Wind schlief im Rennverlauf ein und die Wettfahrt wurde abgeschossen, zu diesem Zeitpunkt lagen wir an Position 10. Nach 30 Minuten Warten schickte uns die Wettfahrtleitung in den Hafen. Dort konnten wir in T-Shirt bei knapp 20°C die italienische Sonne genießen. Zirka eine Stunde später setzte sich Thermik durch und es ging wieder auf das Wasser. Nun kam die Welle einigermaßen aus Windrichtung, aber noch immer nur 1-2 Windstärken. Während des 3. Rennens frischte der Wind auf 3-4 Windstärken auf. Heute lief ein wenig besser. Mit den Platzierung 13 und 5 können wir zufrieden sein. Jetzt sind wir auf dem 12. Gesamtplatz. So langsam kommen wir in Fahrt. Morgen soll mehr Wind kommen und wir hoffen auf einen schönen Segeltag, der der lezte für uns in diesem Jahr sein wird.
Morgen früh um sechs Uhr fahren wir nach Italien zu unserer letzten Regatta in diesem Jahr. Es geht nach Imperia an das Mittelmeer. Über 40 Teams aus neun Nationen haben zu der internationalen Regatta gemeldet, die vom 07.-09.12.2007 stattfinden wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.i-w-r.com.
Am letzten Wochenende waren wir in Kienbaum zu einem Konditionslehrgang. Wir berichteten bereits. An zwei Tagen absolvierten wir mehrere Tests an der Sportstätte, wo bereits mehrere Olympiasieger ihre Saisonvorbereitung abhielten. Die Tests bestanden aus 7000m Test, 400m Test, Koordinationstest, Krafttests und einem Theorietest. Außerdem haben wir Ballsportarten gespielt und waren schwimmen. Am Samstag Abend waren wir zum Entspannen in der Sauna. Das war ein anstrengendes Wochenende und am Sonntag Abend fielen wir erschöpft in unser Bett! Hier finden sie einige Bilder von der Veranstaltung.
Heute waren wir wieder segeln. Nachdem es unter der Woche sehr kalt war und das Wetter auch sonst zu wünschen übrigen ließ, konnten wir bei 8 Grad und Sonnenschein eine wunderschöne Segeleinheit absolvieren. Mit dem Sonnenuntergang steuerten wir nach zwei Stunden den Hafen an.
Seit Anfang November waren wir mehrmals auf dem Wannsee segeln. Vor zirka 2 Wochen überraschte uns beim Anlegen an Land nach der Trainingseinheit ein Schneesturm. Damit konnte die erste Schneeballschlacht in diesem Jahr veranstaltet werden. Hier finden Sie einige Fotos von dem Schneetreiben. Wir schafften es gerade noch unser Boot abzudecken, als es unter eine weißen Decke verschwand.
Auch heute wollten wir segeln gehen, leider machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung. Bei Nieselregen war nicht ein Hauch Wind auf dem See.
Heute Abend geht es nach Kienbaum. Dort befindet sich ein Leistungssportstützpunkt, wo wir ein Konditionswochenende verbringen werden. Von Lauftests über Schwimmen und Ballspielen werden wir das ganze Wochenende von morgens bis abends Sport machen.
Die ISAF (International Sailing Federation) hat gestern die 10 Disziplinen für die olympischen Spiele 2012 festgelegt. Bereits vorher stand fest, dass die Anzahl von 11 auf 10 verringert wird. Es gab viele Gerüchte, welche Disziplin gestrichen wird. Auch die Disziplin Two person dinghy - Men (2-Hand Jolle Männer) und damit der 470er stand auf der Kippe. Letztendlich wurde Multihull und damit der Tornado rausgewählt. Die entsprechende Entscheidung können Sie unter www.isaf.org nachlesen.
Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Zwar wird erst nächstes Jahr im Herbst festgelegt, ob die Disziplin Two person dinghy - Men auch weiterhin mit der 470er Klasse besetzt wird, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Damit besteht weiterhin die Chance, an den olympischen Spielen 2012 im 470er teilzunehmen.
Seit zirka einer Woche fahren und rennen wir quer durch Berlin, um den Transport von unserem Zweitboot zu organisieren. Wir berichteten bereits, dass wir das Boot von Chrissi und Richi benutzen dürfen. Außerdem haben wir uns einen Mast und Großbaum von Florian aus unserer Trainingsgruppe ausgeliehen. Des Weiteren schlossen wir eine extra Versicherung ab ud schlugen uns mit den Zollbestimmungen rum. Da das Boot die EU verlässt, muss alles beim Zoll angemeldet werden.
Gestern sind wir mit Annina und Marlene über Hamburg, wo wir einen neuen Mast bei der Firma Ziegelmayer abgeholt haben, nach Kiel gefahren. Heute um 10 Uhr verluden wir unsere zwei 470er, einen weiteren mit einem Motorboot und drei Finns in einen 40 Fuß Container. Die Verladung hat insgesamt vier Stunden gedauert und war recht mühselig. Das ist gar nicht so einfach, all diese Gegenstände in dem Container unterzubringen.
Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, finden Sie hier Fotos von der Verladung. Unser Boot befindet sich im vorderen Teil an der Decke.
In der letzten Woche ließen wir das Boot mal zugedeckt. Nun geht es den ganzen November mit Training in Berlin weiter. Lediglich am 10./11.11 werden wir über das Wochenende zum Trainieren nach Warnemünde an die Ostsee fahren. Wir hoffen, dass die Temperaturen mild bleiben und uns nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Neben dem Wassertraining fand gestern das erste Hallentraining statt. Zwei Stunden haben wir Fußball und Basketball gespielt, anschließend ging es eine Stunde in den Kraftraum. Das Konditionstraining wird nun immer dienstags und donnerstags sein.
Anfang Dezember werden wir für drei Tage an das Mittelmeer fahren. Dort wird vom 7.-9.12. eine internationale Regatta in Imperia, Italien, stattfinden. Wie bereits gesagt, wollen wir bis dahin fleißig auf dem Wasser trainieren. Danach wird es wahrscheinlich zu kalt sein und wir werden das Boot für drei Wochen bis zum Neujahr in die Halle schieben. Dann geht es bereits mit einem 10-tägigen Trainingslager Anfang Januar im Süden Europas weiter, wo genau ist noch unklar.
Es steht fest. Wir werden an der Weltmeisterschaft in Australien teilnehmen. Nachdem wir aus finanziellen Gründen lange gezögert hatten, werden wir Ende Januar an dem großen Event vor Melbourne teilnehmen. Vor allem das Beschaffen eines Ersatzbootest machte uns zu schaffen. Hier konnten uns letztendlich wieder unsere Freunde Chrissi und Richi sowie der JSC helfen, die uns ein Zweitschiff zur Verfügung stellen. Zur Zeit stecken wir voll in der Organisation. Bereits nächste oder übernächste Woche werden wir das Boot in einen Container verladen, der dann per Schiff nach Australien transportiert wird. Außerdem müssen wir uns um Flüge und ein Quartier kümmern. Es ist noch eine Menge zu tun!
Am letzten Wochenende konnten wir einen weiteren Sieg feiern. Bei der Berliner Meisterschaft auf dem Wannsee setzten wir uns gegen 11 weitere Teams durch. Bei 3 Windstärken am Samstag und 4 Windstärken am Sonntag wurden insgesamt 5 Rennen gesegelt. Wir freuen uns über diesen tollen Saisonabschluss.
Viel Zeit zum Ausruhen hatten wir nach der Deutschen Meisterschaft nicht. Nur eine Woche später ging es nach Warnemünde in das Herbsttrainingslager vom 13.-19.10. Dieses begann für uns zunächst sehr turbolent. Bereits am Samstag Abend mussten wir zurück nach Berlin. Timo wurde in seinem Club (JSC) für den Erfolg auf der Deutschen Meisterschaft geehrt und Martin musste am Montag ein Prüfung in der Universität ablegen. Am Montag Mittag ging es wieder nach Warnemünde. Bei diesem Trainingslager hatten wir von anfangs sehr wenig Wind bis 6-7 Windstärken und 2,5 Meter hohen Wellen am Ende alles dabei. Dadurch hatten wir ein sehr vielfältiges Trainingslager und eine Menge Spaß.
Wir sind Deutscher Meister geworden! Keiner hatte uns auf der Rechnung, nicht einmal wir selber. Aber mal ganz langsam von vorn...
Am Samstag war endlich Wind. Bei 2-3 Windstärken segelten wir insgesamt vier Rennen, genau die Anzahl, damit diese Regatta als Deutsche Meisterschaft gewertet wird. Die Segelbedingungen waren einigermaßen fair. Natürlich dreht der Wind relativ stark und auch die Windstärke war nicht konstant. Allerdings verwundert das nicht auf einem Binnensee. Wir starteten super in die erste Wettfahrt und gingen als 1. um die erste Marke. Bis kurz vor dem Ziel konnten wir den Platz auch halten. Allerdings segelte ein einzelnes Boot auf der letzten Kreuz auf die andere Seite. Wir deckten unsere Gegner auf der anderen Seite und wurden im Ziel 2. Im zweiten Rennen segelten wir wieder super. Wir waren von Anfang an vorn dabei und übernahmen nach der Hälfte des Rennens die Führung. Bis zum Ziel gaben wir sie nicht mehr her. Auch in der dritten Wettfahrt lief es wie am Schnürchen, Platz 2.
Damit führten wir zu diesem Zeitpunkt, völlig unerwartet. Hätte uns das jemand am Morgen erzählt, wir hätten ihm nicht geglaubt. Aber jetzt war die Chance da und wir wollten sie natürlich nutzen. Wir wussten, dass wir wahrscheinlich mit dem Team Steffi Rothweiler / Vivien Kussatz um den ersten Platz kämpfen werden und ein paar Punkte Vorsprung hatten.
Wir starteten schlecht in die vierte Wettfahrt. Unsere Konkurentinnen gingen als 2. um die erste Tonne, wir als 15. Der Titel war in weite Ferne gerückt. Aber wir schafften es uns kontinuierlich nach vorn zu segeln. Vor der Zielkreuz lagen wir an Position 10. Steffi und Vivien waren gerade dabei den ersten zu überholen. Bis zum Ziel überholten wir noch zwei weitere Boote und gingen als 8. ins Ziel. Zwischen den beiden Frauen und uns lag noch ein Frühstarter, somit waren wir Siebter. Allerdings hatten wir das dumpfe Gefühl, dass es nicht reicht. Unser Trainer meinte das gleiche.
Als wir an Land kamen, überwog ein bisschen die Enttäuschung. Doch dann kam Steffi zu uns und gratulierte uns zum Titel. Jetzt waren wir völlig verwirrt. Wir schauten auf die Ergebnisliste. Nach den ersten drei Rennen hatten wir acht Punkte Vorsprung. Das hieß: Es reicht! Wir sind Deutscher Meister!
Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg. Sicherlich hatten wir Glück, aber das gehört im Sport dazu. An diesem Tag lief für uns alles perfekt. Wir sind mit dem neuen Boot angereist und hätten nicht erwartet, dass wir damit gleich so schnell segeln können. Nach dieser unglücklichen Saison ist das ein super Abschluss für uns. Das ist Balsam für die Seele und bestärkt uns in dem Glauben niemals aufzugeben.
Viel Zeit zum Genießen blieb erstmal nicht. Wir mussten schnell unser Boot verladen und zur Preisverteilung fahren. Total verschwitzt kamen wir bei der großen Abschlussveranstaltung an. Mit einer Fanfare und viel Beifall wurden wir auf die Bühne gerufen und nahmen unsere schönen Preise entgegen. Damit war es offiziell. Leider konnten wir an diesem Abend nicht richtig feiern, da wir noch an diesem Abend nach Berlin zurückfuhren. Um 5Uhr nachts waren wir dann in Berlin. Das Feiern werden wir aber nachholen!
In den letzten beiden Tagen hat sich nur die Temperatur und die Himmelfarbe verändert. Das Wetter ist schlechter geworden, heute hat es den ganzen Tag geregnet. Gestern waren wir kurz auf dem Wasser, da Wind aufkam. Allerdings war er so schnell wieder weg, wie er gekommen war. Die Veranstalter halten uns dennoch bei Laune. Bereits am Dienstag veranstalteten Sie ein Tretbootrennen. Gestern waren wir in einem Hochseilklettergarten in den Bäumen klettern. Heute haben wir kurzerhand das große Veranstaltungszelt in eine kleine Fußbalarena verwandelt.
Eigentlich sollten morgen nur Finalrennen stattfinden. Da wir bisher keine Wettfahrt gesegelt sind, werden morgen normal Rennen gesegelt. Hoffentlich kommt dann Wind.
Gern würden wir Ihnen etwas zu den Rennergebnissen vom Chiemsee berichten. Leider war der See in den letzten beiden Tagen spiegelblank. Daher konnten wir bisher kein Rennen segeln. Immerhin haben wir tolles spätsommerliches Wetter mit über 20 °C und Sonnenschein. In den kommenden beiden Tagen soll ein Wetterumschwung erfolgen und wir hoffen dann auf Wind.
Morgen fahren wir zum Chiemsee nach Bayern. Vom 02.-06. Oktober wir dort die internationale Meisterschaft aller olympischen Bootsklassen stattfinden. Bei den 470ern sind 73 Mannschaften gemeldet. Wir werden versuchen von vor Ort die aktuellen Ergebnisse online zu stellen. Falls das nicht möglich sein sollte, finden Sie die aktuellen Ergebnisse unter www.chiemsee-champions-week.de/.
Zum Anfang der Saison hatten wir uns einen Platz unter den ersten 10 als Ziel gesetzt. Durch die turbolente Saison mit Timos Abitur und dem Totalschaden unseres alten Bootes konnten wir nicht wie geplant trainieren. Auch das neue, nicht eingesegelte Boot ist keine optimale Voraussetzung. Dadurch wird unser angestrebtes Ziel eine harte Nuss. Dennoch werden wir unser Bestes geben und alles daran setzen, um unter die ersten 10 zu kommen.
Nachdem wir seit letzter Woche (vor allem Timo) an unserem neuen Boot gebastelt haben, war es gestern endlich soweit. Es war fertig und wir konnten endlich segeln gehen. Doch zuvor muss ein jedes Boot getauft werden, ansonsten hat man kein Glück mit einem Segelboot. Marlene, unsere Taufpatin, hat einen hervorragenden Job abgeliefert. Das Sekt verspritzen hat sie so Ernst genommen, dass sie sich die Hälfte auf ihre Hose geschüttet hat :-). Unser Boot heißt nun Ocean's 2. Zum Abschluss haben wir noch ein paar Fotos, unter anderem mit unserem Trainer Mike, gemacht und dann durften wir endlich wieder auf unserem eigenen Boot segeln. Es war ein schönes Gefühl und wir freuen uns beide auf eine schöne und erfolgreiche Zeit mit unserem Schiff. Beim anschließenden Training lief es super. An einigen Ecken hackt es noch, aber das sind Einstellungsprobleme, die schnell zu beheben sind.
Hier finden Sie Bilder von dem Bootsausbau und der Taufe.
Am vergangenen Wochenende fand zum 4. Mal die Regatta vor dem Schweriner Schloß statt, bei der es um viel Geld ging. Wie in den Jahren zuvor spielte das Glück eine große Rolle. Die Wettfahrten fanden zuschauerfreundlich sehr dicht unter Land statt. Dadurch drehte der Wind häufig und stark, oft unvorhersehrbar. Dennoch hatten wir eine Menge Spaß und letztendlich setzten sich besten Mannschaften durch.
Zunächst waren neun Qualifikationsrennen geplant, wobei sich die sechs besten Teams aus der Qualifikation für das Finale qualifizierten. Die zuvor gefahrenen Rennen wurden gestrichen, so dass für das Endergebnis nur der Finallauf zählte. Wir starteten am Samstag mit einem 1. Platz hervorragend in die Regattaserie und konnten mit einem mittelmäßigen Platz und einem 3. Platz nach dem Vormittag die Führung des Gesamtklassements für uns beanspruchen. Am Nachmittag lief es schlechter für uns, so dass wir uns nach dem Samstag und fünf Rennen auf dem 5. Platz wiederfanden.
Am Sonntag verschob sich der erste Start durch Windmangel. Da die letzte Startmöglichkeit um 16 Uhr war, wurden die übrigen Qualifikationsrennen gestrichen und sofort das Finale gesegelt. Wir waren mit von der Partie. Es war ein spannendes und nervenaufreibendes Rennen. Wir gingen nach der ersten Kreuz als 1. um die Tonne. Dann mussten wir wegen eines Regelvertoßes einen berechtigten Strafkringel drehen und fielen auf den 3. Platz zurück. Es würfelte stark, zwischenzeitlich waren wir auf dem letzten Platz. Auf dem letzten Vorwindgang lagen wir auf dem 4. Platz und waren direkt hinter dem Drittplatzierten. Wir griffen sie mit einer Halse an und segelten auf die aussichtsreichere andere Seite. Zwischenzeitlich rutschten wir vor, aber kurz vor dem Ziel erwischte das andere Team eine kurze Bö und zog wieder vorbei. Somit landeten wir auf dem undankbaren 4. Platz. Die ersten drei Plätze erhielten Preisgeld, für den 3. Platz gab es noch immer 400€ zu gewinnen. Immerhin erhielten wir als Trostpreis zwei Schwimmwesten.
Nach dem Seglerhauspreis waren wir fleißig. In den letzten zwei Wochen haben wir auf dem Mügelsee trainiert. Am letzten Wochenende waren wir in Warnemünde an der Ostsee, um auch bei Welle zu trainieren. Am Samstag war leider Sturm, so dass wir den Tag mit Sport und Theorieunterrischt verbrachten. Am Sonntag hingegen segelten wir bei tollem Wetter und vier Windstärken.
Ein halbes Jahr segeln wir nun mit verschiedensten Booten von unseren Freunden und Trainingspartnern. Der Grund dafür ist, dass wir im Februar vor Mallorca einen Totalschaden mit unserem Boot, der Lebensabschnittsgefährtin, hatten. Leider ist der Name zur Realität geworden.
Endlich wird das ständige Wechseln des Bootes ein Ende haben. Morgen fahren wir zur Bootswerft Ziegelmayer nach Hamburg und holen unser neues Schiff ab. Den Ausbau werden wir selber vornehmen, um Geld für die Neuanschaffung zu sparen. Das bedeutet, dass bis zur Deutschen Meisterschaft Anfang Oktober eine Menge Arbeit auf uns zukommt. In der vergangenen Woche haben wir bereits alle noch verwendbaren Klemmen und Blöcke aus der Schrottkiste ausgebaut. Ab morgen müssen wir diese in das neue Boot einbauen. Wir werden Sie hier mit Bildern auf dem Laufenden halten.
Am vergangenen Wochenende haben wir an einer kleinen Regatta auf dem Berliner Wannsee teilgenommen. Lediglich neun Teams waren am Start, die allesamt aus unserer Trainingsgruppe sind. Bei 3-4 Windstärken und durchwachsenem Wetter an beiden Tagen sind wir fünf schöne Trainingsregatten gesegelt. Für uns lief es nicht rund. Die zwei Monate Segelpause machten sich in einigen Abstimmungsproblemen bemerkbar. Mit einem Frühstart, drei 2. sowie einem 3. Platz landeten wir auf dem 3. Gesamtrang. Einerseits sind wir damit unzufrieden, andererseits geht das Ergebnis aufgrund des Trainingsrückstands in Ordnung.
Wieder einmal wären wir ohne unsere Freunde Chrissi und Richi aufgeschmissen gewesen. Nachwievor haben wir kein eigenes Boot und die beiden haben uns ihr Ersatzboot zur Verfügung gestellt. Bis zur Deutschen Meisterschaft im Oktober dürfen wir damit trainieren. Daher ein herzliches Dankeschön an die beiden!
Die Ergebnisliste finden Sie unter www.vsaw.de. Außerdem hat unser Trainer Mike Knobloch am Sonntag ein paar schöne Fotos von uns gemacht, die Sie sich hier ansehen können.
Seit dieser Woche trainieren wir wieder zusammen. Nachdem Timo in den letzten 1,5 Monaten mit Jan-Jasper Wagner bei den Juniorenveranstaltungen in ganz Europa unterwegs war, bereiten wir uns nun wieder gemeinsam auf die Deutsche Meisterschaft Anfang Oktober vor. Dafür werden wir regelmäßig unter der Woche trainieren und am jetzigen Wochenende findet auf dem Berliner Wannsee der Seglerhauspreis statt. Wir freuen uns auf die kleine regionale Regatta.
Ab morgen findet vom 21.-29.07.2007 die Juniorenweltmeisterschaft in Bulgarien auf dem Schwarzen Meer statt. 89 Teams aus 21 Nationen gehen in Burgas an den Start. Die Besonderheit ist, dass alle Teilnehmer 21 Jahre alt oder jünger sind. Damit wird den jungen Sportlern die Möglichkeit gegeben sich unter gleichaltrigen zu messen. Ich wünsche Timo und Jasper viel Glück!
Die Ergebnisse können Sie unter www.470juniorworlds.org verfolgen.
Timo und Jasper holen nach einem dramatischen Finale die Bronzemedaille bei der Deutschen Juniorenmeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch von mir aus Berlin.
Vom 07.-09.07.2007 fand die Meisterschaft vor Warnemünde statt. Es wurden sechs Wettfahrten und ein Finalrennen gesegelt. Vor dem Finale lagen die beiden auf dem Vizemeisterkurs. Im Finale ersegelten Jappe und Timo einen tollen 3. Platz. Allerdings zählt das Finalrennen doppelt und die direkten Konkurrenten Follmann/Lutz schafften es mit einem 2. Platz im Finale leider vorbeizuziehen. Dennoch ist das ein tolles Ergebnis!
Die komplette Ergebnisliste finden Sie hier.
Zunächst fragen Sie sich vielleicht, wieso wir die Kieler Woche trotz Ankündigung nicht gesegelt sind. Timo hatte die Möglichkeit durch eine zusätzliche mündliche Prüfung seine Abiturnote zu verbessern. Daher waren wir bei der Kieler Woche nicht am Start.
Von Anfang Juni bis Mitte Juli werden wir getrennte Wege gehen. Martin ist für Juniorenwettkämpfe (U22) bereits zu alt. Daher segelt Timo mit Jan-Jasper Wagner die Deutsche Juniorenmeisterschaft, die Juniorenweltmeisterschaft im Juni und die Junioreneuropameisterschaft Anfang August zusammen. Somit wird Timo die Chance haben, ohne die Profis, die teilweise seit 20 Jahren segeln, mit gleichaltrigen um die vorderen Plätze zu kämpfen.
Inzwischen sind wir wieder in Berlin. Timo ist am Montag Nachmittag nach Hause geflogen. Martin ist mit Jappe, Marlene und Annina mit dem Auto zurückgefahren. Es ging durch ganz Europa. Wir fuhren durch Mazedonien, Serbien und Montenegro, Ungarn, Slowakei, Tschechien, bis wir schließlich nach 2000km wieder in Berlin waren.
Wir möchten uns nochmal bei Chrissi und Richi bedanken, die uns für die Breitling Regatta in den Niederlanden und bei der EM ihr Zweit-Boot geliehen haben. Damit haben uns die beiden aus der Patsche geholfen. Es ist toll solche Freunde zu haben!
Unsere Segelpause ist kurz. Am Freitag geht es schon wieder nach Kiel, zu Kieler Woche.
Am Samstag war nicht unser Tag. In den ersten beiden Rennen segelten wir schlecht und das schlug sich im Ergebnis wieder. Mit den Plätzen 24 und 15 waren wir nicht zufrieden. Also gingen wir beim dritten Start des Tages mehr Risiko. Wir machten einen super Start und kamen unter den ersten 10 an der Tonne 1 an. Dort wurde angezeigt, dass wir einen Frühstart hatten und mussten das Rennen verlassen.
Am Sonntag fand nur noch ein Rennen bei 1-2 Windstärken statt. Wir konnten mit einem 9. Platz die Europameisterschaft 2007 erfolgreich beenden. Insgesamt wurden wir 45. von 92 Mannschaften. Dabei erreichten wir als 36. europäische Mannschaft das Ziel. Damit beendeten wir die EM in der ersten Hälfte und erreichten unser Ziel. Bis auf den Samstag lief es sehr gut für uns. Trotz der vielen Probleme, wie den Trainingsverlust durch Timos Abitur oder das ständige Wechseln des Bootes durch den Totalschaden auf Mallorca, haben wir uns gut geschlagen. Dennoch haben wir gemerkt, dass wir uns vor allem bei Manövern und unserer Bootsgeschwindigkeit verbessern müssen. Das abschließende Ergebnis sowie Fotos gibt es unter www.ncth.gr/470/.
Gestern zeigte sich wieder die Sonne und die übliche Thermik setzte ein. Allerdings kam sie erst gegen 16 Uhr, so dass wir bis um 20 Uhr segelten. Wir starteten mit einem 21. Platz schlecht in den Tag, aber im zweiten Rennen des Tages ersegelten wir einen tollen 7. Platz. In diesem Rennen segelten wir uns nach einem schlechten Start durch gute Kreuztaktiken nach vorne. In der letzten Wettfahrt des Tages vermasselte uns ein anderes deutsches Team durch ein unfaires Manöver den Start. Wir konnten uns dennoch wieder nach vorn kämpfen und fuhren bis auf den 16. Platz vor. Nach sechs Rennen und dem Ende der Qualifikation lagen wir damit auf dem 42. Gesamtplatz. Damit reichte es nicht für das Goldfleet, dennoch können wir mit unserem bisherigen Abschneiden sehr zufrieden sein.
Ab heute finden die Finalrennen statt und wir sind im Silberfleet. Bis zum Sonntag wird ab jetzt in festen Gruppen gesegelt. Heute kam der Wind pünktlich, aber kurz vor dem Start zog ein schweres Gewitter über das Regattagebiet. Aus Sicherheitsgründen schickte uns die Wettfahrtleitung wieder an Land. Nach einer Stunde Warten ging es wieder los. Bei zwei Windstärken lief die erste Wettfahrt super. Wir kamen als 6. ins Ziel. Nach einem schlechten Start segelten wir kontinuierlich nach vorn. Kurz nach dem Zieldurchgang drehte der Wind um 50 Grad nach rechts und die Wettfahrtleitung musste den kompletten Kurs umlegen. So starteten wir erst um 19 Uhr unser letztes Rennen. Wir erwischten auf der Startkreuz zwar die richtige Seite, allerdings drehte der Wind so stark nach links, dass wir dennoch nur im Mittelfeld ankamen. Durch die starke Drehung konnte man im anschließenden Rennverlauf wenig aufholen. Wir kamen als 15. ins Ziel. Damit liegen wir nach acht Rennen auf dem 4. Platz im Silberfleet bzw. auf dem 35. Gesamtplatz. So kann es weitergehen! Morgen ist wieder um 14 Uhr Start.
Seit gestern gibt es schlechtes Wetter in Thessaloniki. Gestern regnete es den ganzen Tag, heute war es stark bewölkt. Dadurch konnte sich nicht die gewohnte Thermik durchsetzen. Zwar war sowohl gestern als auch heute den ganzen Tag Wind, aber die Richtung des Windes wechselte ständig. Dadurch konnten keine Rennen gesegelt werden. Wir verbrachten die letzten beiden Tage wartend an Land. Durch die beiden ausgefallenen Regattatage wird die Qualifikation um den morgigen Tag verlängert.
Es sind 92 Männerteams am Start. Deshalb wird bis Mittwoch in drei Gruppen die Qualifikationsrunde gesegelt. Sechs Rennen sind geplant. Jeden Tag werden die Gruppen neu gemischt. Ab Mittwoch finden die Finalrennen statt, bei denen in festen Gruppen gesegelt wird. Die ersten 31 Teams kommen dann in die Goldgruppe, die nächsten 31 in die Silbergruppe usw..
Bei sommerlichen Temperaturen um die 25 °C und 3 Windstärken sind wir heute einen 15., 18. und 4. Platz gesegelt. Im ersten Rennen lagen wir vor der ersten Tonne auf einem aussichtsreichem 3. Platz, allerdings schlug uns die Fock los. Dadurch verloren wir einige Plätze. Zusätzlich berührten wir die Tonne und mussten einen Strafkringel absolvieren. Durch diese beiden Aktionen verloren wir wertvolle Plätze. Im zweiten Rennen erwischten wir auf der ersten Kreuz die falsche Seite und landeten am Ende unserer Gruppe. Im Verlaufe des Rennens konnten wir uns jedoch nach vorn kämpfen. Im letzten Rennen des Tages lief alles optimal. Wir hatten einen super Start, waren auf der richtigen Seite bei der Startkreuz und hatten eine gute Geschwindigkeit auf der Kreuz und auf dem Vorwind. Eine aktuelle Ergebnisliste gibt es am späten Abend unter www.ncth.gr/470/ bei RESULTS.
Morgen soll das Wetter schlechter werden und sehr wenig Wind kommen. Es sind zwei Rennen geplant. Der erste Start ist für 13 Uhr angesetzt.
Am Freitag hatten wir Vermessung. Das Gewicht, die Größe der Segel und Messmarken am Großbaum und Mast wurden überprüft. Bei uns gab es einige Schwierigkeiten. Die Segel waren nicht nach den Klassenvorschriften vermessen. Das haben die Vermesser gegen eine Gebühr nachgeholt. Des Weiteren war das Boot zirka ein Kilo zu leicht. Durch ein zusätzliches Gewicht in Form von Blei behoben wir das Problem.
Gestern waren wir in Badehose und T-Shirt segeln. Bei 25-30°C und 3-4 Windstärken hat das Segeln viel Spaß gemacht. Wir machten einige Trimmschläge mit unseren Berliner Traniningspartnern Jappe und Alex sowie Annina und Marlene.
Ansonsten haben wir den letzten Feinschliff an unserem Boot gemacht. Wir wechselten verschlissene Enden aus, putzten das Unterwasserschiff und kontrollierten den Trimm. Es kann also losgehen.
Heute abend ist um 21 Uhr die offizielle Eröffnung. 155 Männer- und Frauenteams sind nach Griechenland gekommen, um den Europameistertitel auszusegeln. Morgen ist um 14 Uhr der erste Start. Wir freuen uns und hoffen auf eine erfolgreiche Regattaserie.
Unser Saisonhöhepunkt rückt immer näher. Timo ist bereits am Dienstag mit den Booten losgefahren. Martin fliegt heute in den Süden. Bis Montag werden wir uns in Ruhe auf den großen Wettkampf vorbereiten. Bilder und Ergebnisse wird es ab Montag unter www.ncth.gr/470/ geben.
Gestern war um 13 Uhr das letzte Rennen geplant. Wegen Windmangel fiel es aus. So konnten wir uns am späten Nachmittag auf den Rückweg nach Berlin machen. Das war auch gut so, denn bereits morgen geht es wieder los, zu unserem Saisonhöhepunkt, der Europameisterschaft in Griechenland.
Die Breitling Regatta ist für uns unglücklich verlaufen. Vier Frühstarts in einer Regattaserie, das haben wir noch nie erlebt. Sicherlich ist der Hauptfehler bei uns zu suchen. Dennoch zeigt ein Blick auf die Liste, dass auch andere Teams einige Frühstarts haben. Die Wettfahrtleitung hat diesbezüglich eine ungewohnte Härte an den Tag gelegt. Trotz allem sind wir sehr zufrieden mit den Einzelergebnissen. Wir konnten gut im Mittelfeld mithalten, am letzten Tag sogar ganz vorn. Wir freuen uns nun auf die EM und hoffen, dass wir den Schwung vom letzten Tag in diese wichtige Regatta mitnehmen können.
Für den Transport nach Griechenland haben wir uns mit unseren Trainingspartnern Jappe und Alex zusammen getan. Timo fährt breits morgen früh mit Alex und den Booten Richtung Italien und nimmt dort am Mittwoch eine Fähre, um nach Griechenland überzusetzen. Am Donnerstag fliegen Jappe und Martin nach. Dann haben wir noch drei Tage Zeit, um uns an das Klima zu gewöhnen und uns auf die Gegebenheiten vor Ort einzustellen. Am Montag beginnt dann die Europameisterschaft.
Am gestrigen lief es nicht gut für uns. Der Frühstart scheint wie ein schlechtes Omen auf uns zu lasten. Im zweiten Rennen sind wir wieder zu früh gestartet und wurden in aussichtsreicher Position an der Tonne 1 aus dem Rennen geholt. Auch in den anderen beiden Rennen hatten wir kein Glück. Wir erwischten die falsche Seite auf der Startkreuz und fanden uns im hinteren Teil des Feldes wieder. Im Rennverlauf konnten wir uns nicht wesentlich verbessern und ersegelten nur einen 39. und 41. Platz. Mit dieser Leistung waren wir unzufrieden.
Heute lief es deutlich besser. Bei 3-4 Windstärken ersegelten wir einen 18., 10. und 13. Platz. Aber wie sollte es auch anders sein bei dieser Regatta, im zweiten Rennen hatten wir schon wieder einen Frühstart. Das kann doch nicht wahr sein. Es muss wohl daran liegen, dass wir bei dieser Regatta mit Bugnummern segeln. Wir sind nicht die Einzigen mit mehreren Frühstarts. Es hat auch viele andere Teams erwischt. Normalerweise segelt man ohne Bugnummern. Da die Nummern im Segel viel weiter hinten sind, ist man nicht zu erkennen.
Im dritten Rennen lief es auch nicht optimal. Wir rundeten die erste Bahnmarke an Position 3. Auf dem ersten Raumschotkurs mussten wir zwei Strafkringel absolvieren, weil wir zu stark mit den Segeln pumpten. Dadurch fielen wir einige Plätze zurück, konnten den Schaden aber in Grenzen halten.
Morgen ist der letzte Segeltag. Das morgige Rennen, dass erst um 14 Uhr stattfindet, zählt als Finalrennen doppelt. Wir werden vor allem versuchen keinen Frühstart zu produzieren und mit einem guten Ergebnis diese für uns unglückliche Regatta erfolgreich zu beenden.
Am Dienstag haben wir uns auf den Weg in die Niederlanden an das Ijsselmeer gemacht. Zur Zeit findet hier die Breitling Regatta statt, eine hochrangige internationale Regatta mit 11 olympischen Klassen und über 1000 Seglern. Bei den 470er Männern sind 52 Teams am Start.
An den letzten beiden Tagen war der Tagesverlauf identisch. Morgens war kein Wind, gegen 11 Uhr verließen wir den Hafen und segelten jeweils drei Rennen bei 1-2 Windstärken und drehendem Wind.
In den ersten beiden Rennen am Mittwoch erwischten wir einen schlechten Start. Durch eine gute Taktik auf der ersten Kreuz kamen wird dennoch unter den ersten 20 an der ersten Tonne an. Zur Zeit haben wir Probleme mit der Geschwindigkeit auf den Vorwindgängen. Dadurch verloren wir bis ins Ziel einige Plätze. Nach den ersten beiden schlechten Starts gingen wir mehr Risiko beim dritten ein. Leider zuviel, denn wir machten einen Frühstart.
Aus unserem Fehler am Mittwoch hatten wir nicht gelernt. Den gestrigen Tag begannen wir mit einem weiteren Frühstart. In den beiden darauffolgenden Rennen machten wir es besser. Wir starteten gut, erwischten aber leider die falsche Seite auf der ersten Kreuz. Wir konnten uns in beiden Rennen dennoch nach vorn kämpfen und kamen in der ersten Hälfte an.
Durch die beiden Frühstarts sind wir im Gesamtklassement mit Platz 42 weiter hinten, aber die anderen vier Rennen machen Hoffnung für die Europameisterschaft Anfang Mai. Zur Zeit warten wir auf Wind. Aktuelle Infos gibt es unter www.breitlingregatta.org.
Nach der längeren Segelpause im April waren wir im Mai fleißig. An den letzten drei Wochenenden haben wir in Warnemünde trainiert. In der letzten Woche waren wir auch über Himmelfahrt an der Ostsee.
Wir haben viel an unseren Manövern gearbeitet, aber auch an unserer Geschwindigkeit. Bei unterschiedlichstem Wind von fast Flaute bis sechs Windstärken und drei Meter hoher Welle hatten wir optimale Bedingungen, um bei allen Windstärken zu trainieren.
Nachwievor haben wir kein Boot. Wieder einmal haben uns Freunde aus der Klemme geholfen. Dieses Mal haben uns Christopher Lorenz und Friedrich Gebert ihr Zweit-Boot ausgeliehen. Wir dürfen das Boot sogar in Medemblik bei der Breitling Regatta und bei der Europameisterschaft benutzen. Hierfür sagen wir Danke! Auf diesem Wege wünschen wir den beiden viel Glück für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2008. Weitere Infos zu deren Projekt gibt es unter www.sailing-beijing2008.de.
Am letzten Wochenende waren wir in Schwerin. Timo hatte seine ersten Abiturklausuren hinter sich und endlich konnten wir nach einer dreiwöchigen Pause wieder segeln.
Am 28./29. April fand der Sparkassen Cup in Schwerin statt. Es waren 22 Teams am Start. Insgesamt sind wir sechs Wettfahrten gesegelt. Am ersten Tag starteten wir nach einer kurzen Startverschiebung wegen Windmangel gegen 13 Uhr und absolvierten vier Wettfahrten. Wir brauchten ein wenig, um in Schwung zu kommen und kamen bei den ersten beiden Wettfahrten nur im Mittelfeld an. In den letzten beiden Rennen erreichten wir mit einem 2. und einem 1. Platz einen schönen Tagesabschluss.
Nach dem ersten Tag lagen wir auf Platz vier, mit allen Chancen auf einen Platz unter den ersten drei. Am Sonntag war jedoch nicht unser Tag. Wir kamen mit dem frischen, böigen und drehenden Wind nicht zu Recht. Es reichte nur zu zwei mittelmäßigen Plätzen und dem 5. Gesamtplatz.
Nach der langen Pause können wir mit der Leistung, vor allem am Samstag, zufrieden sein. Aber es zeigt uns, dass wir wieder fleißig sein müssen. In dieser Woche schreibt Timo seine letzte Abiturklausur. Anschließend können wir uns wieder voll auf das Segeln konzentrieren. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit einem Trainingslager in Warnemünde.
Nachdem Timo am 15.04. nach Berlin zurückgeflogen ist, um sich auf seine Abiturprüfugen vorzubereiten, bin ich in El Arenal geblieben. Ich habe zum Teil am Training teilgenommen, aber auch die Insel mit meiner Freundin Ariane erkundet. Obwohl ich bereits mehr als 10 Mal auf Mallorca war, hatte ich bisher nicht viel davon gesehen. Die letzten Tage haben gezeigt, dass man auf Mallorca nicht nur gutes Segelwetter vorfindet, sondern eine schöne Landschaft. Der bergige Norden ist sehr beeindruckend. Einzig und allein das Wetter spielte nicht mit. Fast die ganze Woche hat es geregnet. Hier finden Sie einige Bilder von den Ausflügen.
Nun geht das alltägliche Leben los. Timo hat in den nächsten zwei Wochen seine Abiturprüfungen, ich habe wieder Vorlesungen in der Universität. Wir wollen auf dem Tegeler See trainieren, um allein an unseren Manövern zu arbeiten. Die nächste Regatta ist Ende April in Schwerin.
Wir konnten uns für die Silbergruppe qualifizieren. Durch einige Disqualifikationen und Frühstarts von anderen Teams rutschten wir ein paar Plätzte nach vorn. An zwei Tagen sollten vier Finalrennen stattfinden. Allerdings schafften wir nur zwei Wettfahrten am Mittwoch. Gestern warteten wir bei Regen und drehendem Wind vergebens auf einen Start.
Am Mittwoch hatten wir wieder einen unglücklichen Segeltag. Der Wind drehte unvorhersehbar und oft nachteilhaft für uns. So konnten wir uns mit zwei Plätzen im hinteren Mittelfeld nicht großartig verbessern. Insgesamt sind wir 73. von 115 Teilnehmern geworden.
Leider konnten wir bei der Regatta unseren derzeitigen Leistungsstand nicht abrufen. Wir haben viele taktische Fehler gemacht und die Manöver klappten nicht wie im Training. Lediglich am ersten Tag segelten wir entsprechend unseren Möglichkeiten. In den nächsten Tagen werden wir unsere Fehler analysieren, um in den kommenden Regatten Fortschritte zu machen. Morgen haben wir noch einen Tag Training. Dann muss Timo nach Berlin zurück, um für sein Abitur zu lernen. Martin bleibt noch auf Mallorca, um beim Training bis zum 14. April mitzumachen.
Den Samstag hatten wir wie den Vortag mit Bootsbau verbracht. Nachdem wir am späten Nachmittag auch die Anmeldung und Vermessung der Segel hinter uns hatten, segelten wir zwei Stunden bei Sonne und leichtem Wind. Wir testeten, ob alles am Boot funktionierte. Das war natürlich nicht der Fall und so bastelten und schraubten wir bis um 23 Uhr an Hakuna Matata, dem sieben Jahre alten Zweitboot von Lydia und Cindy.
Am Sonntag war der erste Wettkampftag. Bei 116 Mannschaften wird in drei Gruppen gesegelt. Bis zum Dienstag findet die Qualifkation statt. Bis dahin werden die Gruppen an jedem Tag neu gemischt. Ab Mittwoch findet dann das Finale statt, bei dem die Gruppen fest sind. Der ersten 38 Teams sind dann im Goldfleet, die nächsten 38 im Silberfleet usw.
Am ersten Tag drehte der Wind stark, kam und ging. Die Wettfahrtleitung startete mehrmals Rennen, die abgebrochen wurden. Gestern fand das gleiche Spiel statt, aber der Wind hielt länger durch und so segelten wir zwei Rennen. Wir schlugen uns sehr gut und platzierten uns mit einem 19. und 15. Platz im vorderen Mittelfeld. Damit waren wir sehr zufrieden und belegten gestern den 50. Platz.
Heute hatten wir schöne Segelbedingungen. 4-5 Windstärken sowie Sonnenschein ließen auf einen tollen Segeltag hoffen, aber bei uns lief es schlecht. Bei 4-5 Windstärken fanden wir nicht den Rhythmus der Winddreher und segelten oft auf die falsche Seite. Hinzu kamen Probleme mit unserer Bootsgeschwindigkeit, die wir im Tagesverlauf nicht abstellen konnten. Somit reichte es heute nur zu einem 31., 31. und 23. Platz. Damit befinden wir uns nach den Qualifikationsrennen auf dem 77. Platz. Damit sind wir an der Grenze zwischen dem Silber- und dem Bronzefleet. Wir hoffen, dass wir in das Silberfleet kommen. Ansonsten könnten wir uns in den nächsten Tagen nicht mehr verbessern. Morgen früh wissen wir nach der Gruppeneinteilung mehr.
Die kompletten Ergebnisse sowie weitere Infos zu der Regatta finden Sie unter www.trofeoprincesasofia.org. Für die Ergebnisse müssen Sie links results und anschließend 470 Men auswählen.
Es ist wieder soweit. Heute morgen sind wir um 4 Uhr aufgestanden, um mit dem Flugzeug nach Palma de Mallorca zu fliegen. Uns erwartert eine internationale hochrangige Regatta auf dem Mittelmeer.
Nachdem wir uns in den letzten drei Wochen auf das Konditionstraining und auf die Schule bzw. Uni konzentriert haben, geht es endlich wieder auf das Wasser. Vom Sonntag bis zum Freitag findet der Princess Sofia Cup statt. Es sind 116 Teams aus 30 Nationen gemeldet. Wir hoffen, dass wir unsere steigende Form aus den letzten Trainingslagern bei dem Wettkampf bestätigen.
Bis zum ersten Start ist eine Menge zu tun. Dieses Mal segeln wir mit dem Ersatzboot von unseren Trainingspartnern Lydia und Cindy. Wir müssen das Boot auf unsere Bedürfnisse anpassen, unseren Mast und die Segel einbauen. Damit werden wir in den nächsten beiden Tagen beschäftigt sein.
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Wir haben eine schöne Trainingsregatta hinter uns. 25 Mannschaften aus ganz Europa waren am Start, sogar einige Weltklasseteams. In den letzten vier Tagen sind wir acht Wettfahrten bei 2-4 Windstärken gesegelt.
Für uns lief es super. In einigen Rennen konnten wir bei den Profis mithalten und uns einige Tricks von ihnen abschauen. Insgesamt sind wir 9. von 25 Mannschaften geworden, ein schönes Ergebnis. Wir freuen uns darüber, dass wir uns durch unser kontinuierliches Training verbessert haben.
Morgen ist unser letzter Segeltag. Wir werden normales Training absolvieren. Am Sonntag geht es zurück nach Berlin, um weiter an unserer Kondition zu arbeiten und die Schule bzw. Universität zu besuchen.
Den Samstag verbrachten wir vor allem mit dem Genießen des tollen Wetters. Doch seit gestern ist unser Urlaub glücklicherweise vorbei. Wir segelten gestern und heute mit dem Schiff von Max und Moritz Rieger, die ein Team des deutschen Bundeskaders sind. Hierfür möchten wir uns auf diesem Wege bedanken. Dadurch hatten wir an den letzten beiden Tagen schöne Trainingseinheiten, die eigentlich nicht geplant waren.
Heute abend bauten wir das Boot ab und haben unsere Segel sowie das Rigg in das Boot von Erik und Thomas eingebaut. Ab morgen dürfen wir bis zum Ende des Trainingslagers mit deren Boot segeln.
Morgen startet die Arenal Training Camps Trophy. Die Ragatta geht bis einschließlich Freitag und es sind acht Wettfahrten geplant. Es sind Teams aus mehreren Nationen gemeldet. Für 12 Uhr ist der erste Start angesetzt.
Heute morgen ging es um 7.30 Uhr mit dem Flieger Richtung Süden in die Sonne. Unser drittes Trainingslager in diesem Jahr vor Mallorca steht an. Beim Ausstieg aus dem Flugzeug lächelte uns die Sonne an und die Winterkleidung tauschten wir sofort gegen T-Shirts und kurzen Hosen.
Die nächsten drei Tage verbringen wir mit Urlaub. Bis Dienstag haben wir kein Boot zum Segeln. Ab Dienstag dürfen wir das Schiff von Erik und Thomas benutzen. Das passt super, denn an diesem Tag startet eine kleine internationale Regatta. Dort werden wir sehen, ob unser Fleiß der letzten Monate etwas gebracht hat. Wir freuen uns darauf.
Neben dem Konditions- und Krafttraining gab es seit dem letzten Trainingslager eine Menge zu organisieren. Zum einen haben wir alle Unterlagen bei unserer Versicherung eingereicht. Nun hoffen wir auf eine schnelle Bearbeitung und dass wir bald ein neues Boot bestellen können. Zum anderen versuchten wir ein Ersatzboot und einen Transport dafür zu organisieren. Anfang März und im April möchten wir nochmal vor Mallorca trainieren.
Als erstes stellte sich die Frage nach einem Ersatzschiff. Wir wurden schnell fündig, in unserer eigenen Trainingsgruppe. Lydia und Cindy waren bereit uns ihr Ersatzboot zur Verfügung zu stellen. Das finden wir super und sind den beiden sehr dankbar.
Nun fehlte ein Transport nach Mallorca. Nach vielen vergeblichen Telefonaten mit deutschen Regattaseglern konnte uns unser Trainer Mike Knobloch einen Transport organisieren. Hanne Jantsch, eine erfolgreiche Seglerin aus der olympischen Bootsklasse Laser Radial, wird einen Doppeltrailer mit unserem Ersatzboot und dem neuen Schiff von unseren Trainingspartnern Jappe und Alex nach Palma bringen. Hierfür möchten wir uns im Voraus recht herzlich bedanken! Allerdings kommt der Transport erst Mitte März auf Mallorca an. Also können wir das Boot von Lydia und Cindy erst zum Princess Sofia Cup im April nutzen.
Im März trainieren wir mit dem Schiff von unseren Trainingspartnern Erik und Thomas. Sie werden nur von Samstag bis Montag vor Ort sein, so dass wir ab Dienstag segeln können. Auch an die beiden ein großes Dankeschön!
Die Organisation von den zwei Booten, mit denen wir segeln können, hat viel Kraft gekostet. Aber die Mühe hat sich gelohnt und wir können mit geringen Abstrichen unseren Trainingsplan fortsetzen.
Seit letztem Freitag ist viel passiert. Wir haben ein schönes Trainingslager hinter uns, dass gestern auf ungewöhnliche Art und Weise frühzeitig zu Ende ging.
Wir segelten bei sehr abwechslungsreichem Wetter. Zu Beginn des Trainingslagers dominierte leichter Wind, der viel Gefühl und Behutsamkeit für die Manöver verlangte. Am letzten Wochenende segelten wir jeweils am Nachmittag eine kleine Regatta, die von dem Segelclub in El Arenal ausgerichtet wurde. Das Teilnehmerfeld bestand zwar nur aus unser Trainingsgruppe, dennoch segelten wir um einen realen Regattakurs. Wir konnten die insgesamt vier Trainingsrennen gewinnen und freuten uns über unseren Leistungsfortschritt.
Ab Mittwoch nahm der Wind zu und es waren schnellere Bewegungen gefragt. Wir trainierten sowohl Manöver als auch Fahrttechnik. Bei bis zu fünf Windstärken und 1,5 Metern Welle hatten wir viel Spaß beim Segeln.
Gestern segelten wir bei zirka zwei Windstärken hinaus und starteten kurz vor dem Hafen mit dem Wind von der Seite unter Spinnaker. Ohne Vorankündigung nahm der Wind auf zirka sieben Windstärken zu. Alle Boote aus unserer Trainingsgruppe kenterten, uns eingeschlossen. Wir schafften es nicht mehr das Boot aufzurichten, der Wind war zu stark. Wir trieben auf die Hafenmauer, an der unser Boot komplett zerstört wurde. Wir konnten uns unverletzt in Sicherheit bringen und versuchten den Schaden am Boot zu minimieren. Wir haben großes Glück gehabt, dass uns nichts passiert ist.
Somit können wir heute nicht mehr segeln, obwohl tolle Segelbedingungen mit Sonne, fünf Windstärken und zwei Metern Welle vorherrschen. Nun müssen wir uns um ein Ersatzboot kümmern, um bei den noch kommenden Trainingslagern im März und April wieder segeln zu können.
Das zweite Trainingslager in diesem Jahr steht an. Bereits am Mittwoch fuhr Timo mit unserem Trainer Mike Knobloch und einem Teampartner von uns die Boote nach Mallorca. Es ging mit dem Auto nach Barcelona und von dort nahmen sie die Fähre. Martin stand heute um 4.30 Uhr auf, um mit dem Flieger auf die bekannteste deutsche Urlauberinsel zu fliegen.
Wie schon Anfang Januar hatten wir tolles Wetter, 20°C in der Sonne und keine Wolke weit und breit. Am Nachmittag setzte der Wind ein und so verbrachten wir zwei Stunden auf dem Wasser, um uns warm zu segeln. Morgen beginnt das Training um 10 Uhr.
Sie können in der Rubrik Berichte unseren Artikel über unser erstes gemeinsames Jahr im 470er lesen.
Wie an den Tagen zuvor setzte der Wind erst am Nachmittag ein. Dennoch hatten wir einen schönen letzten Segeltag mit den gleichen Trainingspartnern von gestern. Heute morgen flogen wir bei Sonnenschein nach Berlin zurück, auf dem Rollfeld begrüßte uns das graue Wetter. Nun geht das normale Leben weiter.
Insgesamt war es eine warme und aufschlussreiche Zeit auf Mallorca. Trotz des wenigen Windes absolvierten wir ein facettenreiches Training. Wir haben viel dazu gelernt und wissen, woran wir bis zum Saisonstart im April arbeiten müssen.
Die nächsten drei Wochen verbringen wir mit Konditionstraining. Anfang Februar geht es wieder nach Mallorca, dann für neun Tage.
Am Samstag und Sonntag war wie am ersten Tag kein Wind am Vormittag. Wir nutzten die Zeit zum Bootsbau. Am Nachmittag hatten wir umso schöneren Segelwind bei 2 Windstärkken mit Sonne satt. Wir segelten lange Strecken für das Bootsgefühl, aber auch kleine Kurse, um Manöver zu trainieren. Gestern abend haben uns unsere beiden Trainingspartner verlassen, um dem Studium und der Schule nachzugehen.
Heute war endlich vormittags Wind. Wir verbrachten den Vormittag mit langen Schlägen und verbundenen Augen, um unser Bootsgefühl zu verbessern. Am Nachmittag gesellten sich eine norwegische sowie eine spanische Mannschaft zu uns, so dass wir zu dritt kleine Wettfahrten segelten. Bei drei Windstärken und einer 1 Meter hohen Welle hatten wir tolle Bedingungen. Zum Abschluss des Tages segelten wir einige Trimmschläge, um unsere Geschwindigkeit mit den anderen Teams zu vergleichen. Als die glutrote Sonne am Horizont verschwand, dümpelten wir mit dem letzten Wind in den Hafen.
Morgen ist unser letzter Segeltag und wir hoffen, dass auch vormittags wieder Wind ist.
Gestern mussten wir früh aufstehen, aber es hat sich gelohnt. Um 7.30 Uhr flogen wir von Berlin nach Palma de Mallorca. Beim Aussteigen aus dem Flieger strahlte uns die Sonne entgegen, Wolken am Himmel waren nicht zu entdecken.
Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag fuhren unsere Trainingspartner Alex und Jappe die Boote von Berlin nach Palma. Hierfür möchten wir uns herzlich bedanken. Nun sind wir drei Mannschaften vor Ort und werden bis zum 10. Januar in der Bucht von Palma trainieren.
Im T-Shirt bauten wir am Vormittag das Boot auf und waren am Nachmittag bei leichter Seebrise von zwei Windstärken drei Stunden segeln. Wir segelten fast bis in den Sonnenuntergang hinein, bei angenehmen 18 Grad. Einen schöneren Saisonstart kann man sich nicht vorstellen.
Zur Zeit lässt der Wind auf sich warten. Wir werden die freie Segelzeit nutzen, um Bootsbauarbeiten zu erledigen. Am Nachmittag wird wahrscheinlich der Seewind einsetzen und dann hissen wir wieder unsere Segel.
Wir wünschen allen ein tolles und erfolgreiches Jahr 2007!
Es ist vollbracht. Unsere Internetseite ist online. Pünktlich zum neuen Jahr werden Sie ab sofort mit allen wichtigen Information von unseren Wettkämpfen oder Trainingslagern versorgt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.
© 2009 Team Hauptmann/Chorrosch
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